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Spaß beim Programmieren

Beim Online-Hacker-Wochenende konnten Jugendliche in die digitale Welt eintauchen. In Neumarkt war daran Max Bögl beteiligt.

Petra Buttenhauser ist für die Organisation des Hacker-Wochenendes zuständig.
Petra Buttenhauser ist für die Organisation des Hacker-Wochenendes zuständig. Foto: REGINA

Neumarkt.Die Hacker School und die Körber-Stiftung veranstalteten am 20. und 21. Juni über das bundesweite Netzwerk der MINT-Regionen ein gemeinsames Online-Hacker-Wochenende. Wie das MINT Management in einer Pressemitteilung meldet, konnten jeweils von 14 bis 18 Uhr Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren aus ganz Deutschland von zu Hause aus am eigenen Rechner gemeinsam hacken, programmieren, in digitale Welten eintauchen, unterschiedliche Programmiersprachen lernen, Apps entwickeln oder Anwendungen künstlicher Intelligenz erleben.

Die Kurse leiteten sogenannte „Inspirer“: IT-Fachleute aus den verschiedenen MINT-Regionen, die gut und sicher programmieren können und ihr Wissen weitergaben. Ziel der Veranstaltung war, die digitale Bildung von Kindern und Jugendlichen zu erweitern und ein größeres Verständnis über Funktionsweisen von Computer und Co. zu schaffen.

Die MINT-Region Landkreis Neumarkt hatte für die Veranstaltung zwei Ausbilder für Fachinformatiker von der Firmengruppe Max Bögl gewinnen können. Sie boten einen Kurs zum Programmieren einer eigenen Webseite an. Der Workshop war schnell ausgebucht mit zehn Schülern im Alter von elf bis 15 Jahren aus verschiedenen Bundesländern. Wie erhofft wurde das MINT-Pass-Angebot auch von Schülern aus dem Landkreis genutzt.

Der Workshop fand über die Videokonferenz-Software zoom statt. Nach einer kurzen Einweisung wurden die Schüler mittels sogenannten breakout-sessions in Kleingruppen zum Üben aufgeteilt und verabredeten einen Zeitpunkt zum Treff im Hauptraum. Die Funktion der breakout-sessions mit dem dynamischen Generieren und intuitiven Nutzen von Nebenräumen sei eine „absolute Stärke“ der Software Zoom, wie es in der Mitteilung heißt. Damit sei es möglich, kleine Arbeitsgruppen zu bilden, in denen sich die Teilnehmer gegenseitig unterstützen und bei Bedarf Hilfe von den Hosts anfordern konnten.

Dank tatkräftiger Unterstützung durch Roland Kotzian und Fachinformatiker-Azubi Lukas Götz habe eine individuelle Betreuung der Arbeitsgruppen gewährleistet werden können. Bei einem versierten jüngeren Teilnehmer habe die Installation der Webentwicklungsumgebung XAMPP vorgeführt werden können. Danach gab es noch eine Linkliste für ein Weiterarbeiten im Selbststudium und den Hinweis auf ein mögliches Praktikum bei der Firmengruppe Max Bögl.

Nach Rückfrage bei den Schülern seien die kleinen Lerngruppen extrem gut angekommen. Sich selbst Wissen mit unterstützendem Coaching zu erarbeiten, sei für viele eine neue positive Erfahrung gewesen. Fehler zu machen schien die Mehrzahl der Teilnehmer bisher nur mit negativen Erfahrungen zu verbinden. Dass man beim Programmieren viel aus Fehlern lernen kann, sei sehr positiv aufgenommen worden.

Die Veranstaltung

  • Unterstützung:

    Die Jugendlichen brauchen gerade in der aktuellen Situation noch mehr außerschulische Angebote und (ehrenamtliche) Unterstützung, heißt es in der MINT-Pressemitteilung.

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