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Verkehr

Letzte Frist für Erdgastankstelle

Die Stadtwerke Neumarkt haben zwar einen Betreiber für die Erdgastankstelle gefunden, doch noch fehlt etwas anderes.

Erdgas-Autofahrer haben in Neumarkt keine große Auswahl an Tankmöglichkeiten. Foto: Stefanie Roth
Erdgas-Autofahrer haben in Neumarkt keine große Auswahl an Tankmöglichkeiten. Foto: Stefanie Roth

Neumarkt.Die Anstrengungen um den Weiterbetrieb der Erdgastankstelle in Neumarkt haben bislang noch zu keinem Ergebnis geführt. Wie berichtet, hatten die Stadtwerke Neumarkt angekündigt, die Tankstelle aus Wirtschaftlichkeitsgründen zum Jahresende schließen zu müssen. Dazu liegt ein entsprechender Beschluss des Aufsichtsrates der Stadtwerke vor.

Unterdessen gab es mehrere Versuche, den Tankstellenbetrieb über den 31. Dezember hinaus zu ermöglichen. Mehrere potenzielle Betreiber wurden durch die Stadtwerke angesprochen. Als einziger hat sich die Firma MoviaTec bemüht, ein Konzept zu entwickeln. Die Firma würde allerdings nur dann die Erdgastankstelle erwerben wollen, wenn gleichzeitig ein Händler die Tankstelle weiterbetreibt. Für die Stadtwerke selbst ist das aber in etwa so unwirtschaftlich, wie wenn die Stadtwerke die Tankstelle selber weiter führen würden.

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MoviaTec sei nun weiter dabei, einen Händler zu suchen. Ob diese Suche letztlich erfolgreich sein werde, wisse man nicht, so Kinzkofer. Die Stadtwerke wären auch bereit, notwendige technische Leistungen, die für den Betrieb der Tankstelle notwendig sind, über den 31. Dezember hinaus zu erbringen. Um nun diese Suche nicht „abzuwürgen“, werden die Stadtwerke bis Ende Februar 2019 die Tankstelle offen halten. Sollte bis dahin aber kein alternativer Betreiber die nahtlose Weiterführung übernehmen, sei für die Stadtwerke definitiv Schluss.

Nur ganze 18 Privatkunden nutzten laut Stadtwerken zuletzt noch das Angebot an der Dreichlinger Straße. Hinzu kämen jeweils zwei bis drei Autos der Stadt, des Landkreises und einer Neumarkter Brauerei. Die Erdgas-Tankstelle macht laut Stadtwerken einen Jahresverlust von über 50 000 Euro. Hinzu kämen wiederkehrende Kosten für Unterhalt und Anlagenprüfung in Höhe von insgesamt 163 000 Euro.

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