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Überblick

Neumarkter Baustellen-Ende ist in Sicht

Vor allem die Arbeiten in der Altdorfer und Regensburger Straße behindern den Verkehr. Im November soll damit Schluss sein.
Von Bernhard Neumayer

Die Altdorfer Straße wird asphaltiert. Mitte Oktober wird sie zum Teil eröffnet. Foto: Neumayer
Die Altdorfer Straße wird asphaltiert. Mitte Oktober wird sie zum Teil eröffnet. Foto: Neumayer

Neumarkt.262 Tage waren für die Arbeiten in der Altdorfer Straße vorgesehen. Mitte Februar hatten die Mitarbeiter die ersten Wasserleitungen verlegt. Die Stadt hatte damals bekannt gegeben, dass die Altdorfer Straße am 31. Oktober wieder befahrbar sein soll. Und so wie es momentan aussieht, wird sie recht behalten. „Mitte Oktober wird ein Teil der Straße eröffnet“, sagt Werner Dietrich, der Leiter des Neumarkter Straßenbauamtes. Stadtauswärts wird die Altdorfer Straße dann bis zur Kreuzung Dr.-Kurz-Straße/Kornstraße befahrbar sein. Ende Oktober soll auch das restliche Stück bis zur Mussinanstraße in Richtung Berg saniert sein.

Werner Dietrich, Leiter des Straßenbauamtes in Neumarkt, hat den Überblick über die Sanierungen. Foto: Neumayer
Werner Dietrich, Leiter des Straßenbauamtes in Neumarkt, hat den Überblick über die Sanierungen. Foto: Neumayer

An der Kreuzung Dr.-Kurz-Straße/Kornstraße wird eine neue Ampelanlage errichtet, um die Unfallhäufung an dieser Stelle zu verringern. Laut Polizei ereigneten sich zwischen 1. Januar 2015 und 1. Januar 2018 dort 15 Unfälle. Die Neumarkter Stadträte und Straßenbauexperten diskutierten deshalb über einen Kreisverkehr. „Ein Kreisel hätte an dieser Stelle sechs Äste“, sagt Werner Dietrich. Zu viel. Im Idealfall habe ein Kreisverkehr vier, höchstens fünf Abzweigungen.

Ab Ende Oktober werden deshalb Ampeln den Verkehr regeln. Bis dahin asphaltieren die Mitarbeiter die Fahrbahn, erneuern die Gehwege und errichten eine Bushaltestelle mit ebenerdigem Einstieg. Für den Straßenbau rechnet Dietrich mit 650 000 Euro. Dazu kommen noch die Kosten für die Kanalarbeiten, die laut Kanalbauamt knapp eine Million Euro ausmachen.

Bernfurter Straße: Der zweite Teil folgt 2019

In der Bernfurter Straße kommt heute die letzte Asphaltschicht auf die Straße. Foto: Neumayer
In der Bernfurter Straße kommt heute die letzte Asphaltschicht auf die Straße. Foto: Neumayer

In einem sehr schlechten Zustand sei die Bernfurter Straße gewesen, sagt Werner Dietrich. Deshalb wird sie – inklusive der angrenzenden Mittenhuberstraße und Prälat-Buchner-Straße – erneuert. Die Gehwege werden neu gepflastert, die Fahrbahn asphaltiert. Heute kommt die letzte Schicht Asphalt auf die Straße. Zuvor hatten die die Mitarbeiter der Stadtwerke Kanalleitungen saniert und Kabel verlegt. Ende Oktober wird die Straße laut Dietrich wieder für den Verkehr freigegeben.

Insgesamt fallen für die Straßenarbeiten in der Bernfurter Straße
800 000 Euro an, sagt Dietrich. Darin enthalten sind auch die Kosten für den zweiten Teil, der 2019 folgt. Im kommenden Jahr wird der Straßenabschnitt der Bernfurter Straße saniert, der die Karl-Oppel-Straße kreuzt. Die Fahrbahn der Karl-Oppel-Straße wird ebenfalls erneuert.

Klicken oder tippen Sie in der interaktiven Grafik auf die Baustellen-Symbole und erfahren Sie mehr über die Baustellen:

Auch 2019 wird in der Regensburger Straße saniert

Im November soll die Regensburger Straße eröffnet werden. Foto: Neumayer
Im November soll die Regensburger Straße eröffnet werden. Foto: Neumayer

Die Arbeiten in der Regensburger Straße neigen sich langsam dem Ende zu. Mitte November soll der Abschnitt zwischen Flutgrabenweg und Schweningerstraße wieder frei sein. Bis dahin werden neue Ampeln errichtet, die Gehwege gepflastert und die Straße asphaltiert. Außerdem entsteht in beiden Richtungen je Streifen auf der Fahrbahn für Radfahrer. Der Grund für die Sperrung der Regensburger Straße sind Kanal- und Straßenbauarbeiten. Ein Stauraumkanal soll künftig verhindern, dass die Kanalisation bei starkem Regen überläuft.

In einem ersten Abschnitt wurde 2016 der Bereich zwischen Ludwig-Wifling-Straße und Kerschensteiner Straße saniert. Im kommenden Jahr wird das Stück von der Schweningerstraße stadteinwärts bis zur Ampel an der Disco Berlin Club erneuert. 2021 wird der fehlende Abschnitt bei der Shell-Tankstelle neu asphaltiert.

Schlossbad sorgt für Sperrungen

Die Straßen um das Schlossbad werden 2019 der Schwerpunkt des Straßenbauamtes sein. Foto: Heil
Die Straßen um das Schlossbad werden 2019 der Schwerpunkt des Straßenbauamtes sein. Foto: Heil

Im März 2020 soll das Schlossbad eröffnet werden. Bis dahin muss nicht nur das neue Ganzjahresbad aus dem Boden gestampft werden. Auch die Straßen sollen bis zu diesem Zeitpunkt fertig sein. Die Mühlstraße ist während des Hochbaus des Bades ab der Seelstraße gesperrt. Die Seelstraße ist aktuell noch befahrbar. 2019 wird sie gesperrt.

Mega-Projekt

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Die Fahrbahn wird wegen des Schlossbades zur Seite verlegt – ein Stück weg vom Bad, Richtung Schlossweiher. Die Parkplätze, die dort aktuell noch sind, werden wegfallen. Dort wird künftig die Straße verlaufen. Ein Parkplatz-Problem sieht Werner Dietrich aber nicht. Das Parkdeck an der Ecke Seelstraße/Sandstraße werde zusammen mit den umliegenden Straßen in Zukunft genügend Parkflächen zur Verfügung stellen.

Im Video erklärt Werner Dietrich, nach welchen Kriterien Straßen saniert werden:

Neumarkts Straßen werden saniert. Video: Neumayer

Der Flutgrabenweg braucht noch Zeit

Die Arbeiten im Flutgrabenweg dauern noch etwa acht Wochen. Foto: Neumayer
Die Arbeiten im Flutgrabenweg dauern noch etwa acht Wochen. Foto: Neumayer

Ein Rohrbruch machte den Mitarbeitern bei der Baustelle im Flutgrabenweg zu schaffen, wie Werner Dietrich sagt. Diese habe die Arbeiten nahe der Regensburger Straße verzögert. Eigentlich habe er damit gerechnet, dass die Stadtwerke schneller fertig sind, als die Arbeiten in der Regensburger Straße abgeschlossen sind. Die Regensburger Straße soll Mitte November wieder freigegeben werden.

Im Flutgrabenweg und im Lährer Weg wird eine Wasserleitung erneuert und eine Nahwärmeleitung verlegt. Um die Rohre zu verlegen, mussten die Straße und der Gehsteig aufgerissen werden. „Die Fahrbahn an sich wird hier gar nicht saniert“, sagt Werner Dietrich. Die Straße und der Gehsteig werden nach den Rohrarbeiten wieder verschlossen – und nicht neu asphaltiert und gepflastert. Die Straße wurde aufgerissen, weil Wohngebäude im Lährer Weg mit einer Nahwärmeleitung versorgt werden. Nach Auskunft der Stadtwerke werden die Arbeiten noch etwa acht Wochen dauern.

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