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Verkehr

Straße bei Gnadenberg wurde saniert

Auf der Gemeindeverbindungsstraße von Gnadenberg kann der Verkehr wieder rollen. Der Bürgermeister ist sehr froh darüber.
Von Hans Stepper

Am Dienstag wurde die für 670 000 Euro neu errichtete Straßen von Gnadenberg zur Klostermühle und zurück zur Staatsstraße offiziell für den Verkehr freigegeben. Foto: Stepper
Am Dienstag wurde die für 670 000 Euro neu errichtete Straßen von Gnadenberg zur Klostermühle und zurück zur Staatsstraße offiziell für den Verkehr freigegeben. Foto: Stepper

Gnadenberg.Gemeinderat Josef Geitner aus Unterölsbach war die umfassende Sanierung der Gemeindeverbindungsstraße von Gnadenberg – vorbei am Friedhof und der Klostermühle, zurück Staatsstraße 2240 – ein großes Anliegen. Das Ergebnis der Bemühungen kann jetzt besichtigt und genutzt werden.

Der Gemeinderat hatte sich vor Monaten bei einem öffentlichen Treffen rasch auf den völligen Neubau auf der vorhandenen Trasse entschieden. Auch die geringe Straßenbreite von 3,50 Meter wurde wegen der besonderen Situation im Wald sowie im Landschaftsschutzgebiet beibehalten. Das relativ geringe Verkehrsaufkommen würde einen Eingriff in die Natur nicht rechtfertigen, war der eintönige Tenor im Ratsgremium.

Trotz der geringen Ausbaubreite und der Länge von lediglich 659 Metern kostet die Straße einschließlich Baunebenkosten und Erneuerung der Straßenbeleuchtung nun 670 000 Euro. Bürgermeister Helmut Himmler dankte bei der Verkehrs-Freigabe am Dienstag dem Ingenieurbüro Dotzer aus Neumarkt für die Planungsarbeiten und der Firma Hess GmbH aus Hemau für die Bauausführung. Die Gemeinde Berg erwartet nach Auskunft des Bürgermeisters von der Regierung der Oberpfalz Zuwendungen in Höhe von 340 000 Euro.

Ortsdurchfahrt Gnadenberg war im Sommer gesperrt

Bei der Straßeneröffnung wies Himmler noch auf einen anderen Zusammenhang in Sachen Verkehrsinfrastruktur hin. Im Sommer wurde die Ortsdurchfahrt Gnadenberg der Staatsstraße 2240 für den Güterverkehr ab 3,5 Tonnen Tonnage gesperrt, wodurch die Belastung des ehemaligen Klosterdorfes mit der engen Ortsdurchfahrt deutlich gemindert werden konnte.

Hintergrund dieser Verkehrsbeschränkung, die nach Himmlers Worten durchaus auch kritisiert wurde, sei der beabsichtigte Verzicht auf eine Ortsumgehungsstraße für Gnadenberg. Diese war im Entwurf des siebten Ausbauplans für Staatsstraßen in Bayern in erster Dringlichkeit. Er halte eine weitere Straße im Schwarzachtal für nicht vertretbar – im Gegensatz zur dringend erforderlichen Ortsumfahrung für Berg, bemerkte der Bürgermeister bei der Straßenfreigabe.

Wünschenswert seien allerdings häufigere Verkehrskontrollen, um die Verkehrsbeschränkungen für den Schwerlastverkehr noch besser durchzusetzen. Drastische Strafen bei Verstößen gegen die Durchfahrtsbeschränkungen seien dabei die größte Hilfe.

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