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Kultur

Vocalipur verzauberte das Publikum

Mit dem neuen Programm „5-sinnig“ verging der Abend mit dem Chor aus Freystadt im Reitstadel wie im Fluge.

Der Freystädter Chor Vocalipur überzeugte bei seinem Konzert im Neumakter Reitstadel durch Perfektionismus und großer Leidenschaft. Das begeisterte Publikum bedankte sich mit Standing Ovation. Foto: Schrafl
Der Freystädter Chor Vocalipur überzeugte bei seinem Konzert im Neumakter Reitstadel durch Perfektionismus und großer Leidenschaft. Das begeisterte Publikum bedankte sich mit Standing Ovation. Foto: Schrafl

Freystadt.Einen Volltreffer landete der Freystädter Rock- und Popchor Vocalipur bei seinem Premieren-Konzert mit dem Programm „5-sinnig“ im ausverkauften Reitstadel in Neumarkt. Dabei präsentierte der Chor unter Leitung von Wolfgang Kellendorfer ein breitgefächertes Repertoire, von romantisch über rockig, von Liedern der Rocklegenden Queen bis hin zu aktuellen Hits aus den Charts.

Die vielen fünfstimmigen Arrangements seien auch ausschlaggebend für den Konzerttitel gewesen, erklärte Chorleiter Kellendorfer eingangs. Am Schluss der Veranstaltung bedankten sich die 460 begeisterten Besucher mit Standing Ovation bei den 40 Sängerinnen und Sängern. Mit zwei Zugaben, dem Ärzte-Medley „Im Schatten der Ärzte“ und dem Lied „Viva la vida“ von Coldplay entließ Vocalipur die Zuhörer in den sommerlichen Abend.

Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm mit Witz, Charme, schwungvollen Rhythmen und Chorgesang in Perfektion. Das Publikum merkte schnell, dass Chorleiter und Sänger mit viel Herzblut und Leidenschaft das Liedgut präsentierten.

Passend zu den einzelnen Stücken wurde die Bühne in stimmungsvolles Licht getaucht. Mit „September“, „Fix you“, „Halleluja“ und „The Rose“ hatte der Chor schon in kurzer Zeit die Zuhörer für sich gewonnen. Mit den Liedern „Kuscheln, Sex und Händchenhalten“ und „Haka“ (Kriegs“tanz“ der Maori) begeisterten die Männer des Chors, mit „Royals“ die Frauen. Highlights im zweiten Teil des Abends waren die Lieder „So bin ich ohne dich“ und „Ich seh dich“ sowie der Cup-Song und die Bohemian Rhapsody von Queen.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher nicht nur von den musikalischen Meisterleistungen, sondern auch von den vielseitigen Choreographien dazu. Auch das Publikum war aktiv, als es darum ging, einen gemeinsam gesungenen vierstimmigen Kanon in Bewegungen umzusetzen. Und es machte allen richtig Spaß. „Verrückte Sachen gehören einfach zu unserem Programm“, meinte der Chorleiter, „Wir singen mit allen Sinnen.“ (nsf)


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