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Neumarkt
Dienstag, 17. Juli 2018 28° 2

Energie

Wärme für weitere Gebäude in Lupburg

Die Firma Naturstrom teilt mit, dass der Startschuss für die Erweiterung des Netzes gegeben wurde.

Für das Nahwärmenetz wurden weitere Rohre verlegt. Foto: Zucchi
Für das Nahwärmenetz wurden weitere Rohre verlegt. Foto: Zucchi

Lupburg.Für das seit 2014 bestehende Lupburger Nahwärmenetz wurde der Startschuss für die Erweiterung gegeben. Wie die Firma Naturstrom in einer Pressemitteilung erklärt, werde die Energiezentrale weitere Gebäude zu 100 Prozent regenerativ versorgt.

Gemeinsam mit lokalen Firmen und Partnern werde Naturstrom die bestehende Energiezentrale um zwei weitere Biomassekessel erweitern und das Nahwärmenetz im Bereich der Friedhofstraße, Haider Weg, Bischof-Konrad Straße und einem Teil der Jahnstraße bis zu Am Sportplatz.

Zuleitung über Finkenweg

Die Zuleitung ins Neubaugebiet „Hofäcker“ verläuft über die Degerndorfer Straße und den Finkenweg.

Dauern werden die Bauarbeiten voraussichtlich bis Anfang Herbst. Gleichzeitig werden in Teilen Glasfaserleerohre verlegt, um die Bürgerinnen und Bürger künftig mit schnellem Internet versorgen zu können. Die Firma erinnerte daran, dass der damalige Bürgermeister Alfred Meier vor sechs Jahren eine nachhaltige und regionale Alternative zur Wärmeversorgung aus fossilen Quellen gesucht habe und das Projekt ins Rollen gebracht habe. Sein Nachfolger Manfred Hauser freut sich, dass das Netz in seiner – von der Agentur für Erneuerbare Energien ausgezeichneten – „Energiekommune“ weiter wachse und damit Heizöl und CO2 einspare: „Die Energiewende funktioniert nur, wenn wir uns auch im Wärmebereich unabhängig machen von fossilen Energien“. Thilo Jungkunz, Geschäftsbereichsleiter dezentrale Energieversorgung bei der Naturstrom erklärt, dass nachhaltiges Denken und Handeln bei der Naturstrom fest verankert seien. Daher freue es die Firma sehr, dass im Markt Lupburg zukünftig auch das Neubaugebiet Hofäcker mit regenerativer Wärme versorgt werden könne.

Die Wärme werde durch den Einsatz von hundert Prozent erneuerbarer Energien und effizienter Technik in der Energiezentrale erzeugt und über gut gedämmte Nahwärmeleitungen zu den rund 150 Haushalten transportiert. Das spare CO2, schone das Klima und biete allen Anschussnehmern langfristig stabile Heizkosten durch Unabhängigkeit vom Import fossiler Brennstoffe.

Den Energiebedarf gering halten

Die Neubauten im Gebiet „Hofäcker“ profitierten in Lupburg künftig auch von den vielen Vorteilen und dem Komfort, den ein Anschluss ans Netz mit sich bringe. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) und das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich (EEWärmeG) verpflichten Bauherren, den Primärenergiebedarf ihres Neubaus gering zu halten, einen Mindestanteil Erneuerbarer Energien zu integrieren und die Gebäudehülle ausreichend zu dämmen. Durch die Versorgung über ein Nahwärmenetz und einem Primärenergiefaktor von 0,0 seien die ersten beiden Bedingungen bereits übertroffen. Weitere Informationen zum Projekt sowie zum Anschluss erhalten Bürger Bürger auf www.naturstrom.de/lupburg.

Ansprechpartner: Fragen zum Projekt beantwortet Vera Gröbmayr, Telefon (09595) 443843444

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