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Erster Weltkrieg

Warten auf die Feldpost

Mit den Briefen an die Front scheint es Probleme zu geben. Deshalb erklärt das Tagblatt seinen Lesern, wie man die Feldpost richtig adressiert.

Die Feldpost war die einzige Verbindung zwischen den Soldaten und der Heimat. Foto: Uwe Anspach

Neumarkt.Alle Konzentration gilt nun dem Weltkrieg. So legt das Militär Mitte August auch auf zivile Ressourcen seine Hand. Das Tagblatt berichtet in seiner Ausgabe vom 14. August 1914 von der amtlichen Anordnung, dass alle Benzinvorräte beschlagnahmt werden. Das gilt auch für Lastwagen zwischen 1,5 und 2,5 Tonnen. Bereits seit einigen Tagen ist es auch nur noch das Militärfahrzeugen erlaubt, außerhalb von Orten zu fahren.

Derweil warten die Daheimgeblieben auf Nachricht von ihren Verwandten und Freunden beim Militär beziehungsweise wollen diesen Nachrichten schicken. Doch mit der Feldpost scheint es immer wieder Probleme zu geben. Jedenfalls sieht das Tagblatt es als notwendig an, seinen Leser zu erklären, wie man die Feldpost richtig adressiert.

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