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Autokino startet am Airport in Nürnberg

Das Programm für die Leinwand steht noch nicht fest – aber der Hype um das neue Autokino am Airport ist schon riesengroß.
Von Nikolas Pelke

Schon am 16. Mai soll das neue Autokino auf einem Parkplatz unter freiem Himmel am Nürnberger Albrecht-Dürer-Airport für über 200 Fahrzeuge inklusive Insassen starten  Foto: Flughafen Nürnberg
Schon am 16. Mai soll das neue Autokino auf einem Parkplatz unter freiem Himmel am Nürnberger Albrecht-Dürer-Airport für über 200 Fahrzeuge inklusive Insassen starten Foto: Flughafen Nürnberg

Nürnberg.Diese Nachricht dürfte nicht nur bei Filmfans in ganz Franken für große Freude sorgen: Schon ab dem 16. Mai will ein neues Autokino am Albrecht-Dürer-Flughafen in Nürnberg an den Start gehen. Der neue Mega-Open-Air-Kinosaal will bereits in einer Woche im Schatten des Towers zur Premieren-Vorstellung einladen. Mit dem neuen Autokino wollen die Macher um Simon Röschke, der in der Frankenmetropole auch so glamouröse Veranstaltungen wie den Opernball auf die Beine stellt, nicht weniger als in „Zeiten der Corona-Krise den Kinosommer“ retten.

Apropos: Durch die Pandemie feiern Autokinos in ganz Europa derzeit ein Revival. Nürnberg dürfte mit dem geplanten Airport-Freiluftkino nun bei diesem Trend ganz vorne dabei sein. Auf einer Parkfläche am Dürer-Airport soll Platz für über 200 Autos sein. Dabei gelten die Corona-Regeln. Sogar die Karossen sollen den bekannten Mindestabstand zueinander einhalten. Mit Online-Ticketverkauf, kontaktloser Einfahrt mit Barcode-System und anderen Hygieneregelungen können die Corona-Vorgaben laut den Veranstaltern eingehalten werden. Laufen sollen die Filme übrigens auf einer über 100 Quadratmeter großen LED-Leinwand. Beim Kinoticket haben sich die Macher eine schöne Idee einfallen lassen. So soll eine Kinokarte pro Pkw, zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder unter 18 Jahren gelten. Voraussetzung ist allerdings wiederum die Einhaltung der aktuell geltenden Infektionsschutzvorschriften.

Kino-Feeling trotz Corona

Mit der „Consorsbank“ haben die Veranstalter außerdem einen genauso bekannten wie finanzstarken Sponsor an der Seite. „In der aktuellen Situation wünschen sich viele Menschen, mal wieder etwas zu unternehmen – auch mir geht es so. Als Unternehmen mit Hauptsitz in Nürnberg liegt uns die Metropolregion sehr am Herzen, deshalb unterstützen wir das Projekt und freuen uns, den Filmfans ein Stück Kinofeeling zu ermöglichen“, so Rainer Hohenberger, Markenverantwortlicher der Consorsbank.

Ticket pro Auto

  • Technik

    Platz soll es für mehr als 200 Fahrzeuge im Airport-Autokino pro Vorstellung vor der über 100 Quadratmeter großen LED-Leinwand geben. Der Ton wird dabei über das Autoradio direkt in die jeweiligen Fahrzeuge übertragen.

  • Tickets

    Der Ticketverkauf erfolgt ausschließlich im Internet. Das Kinoticket gilt pro Pkw. Zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder unter 18 Jahren sind im Preis inbegriffen.

Rechtlich möglich wird das Nürnberger Dürer-Airport-Autokino durch die beschlossenen Corona-Lockerungen. Ab dem 11. Mai dürfen in Bayern wieder Filmvorstellungen in Autokinos stattfinden. „Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass regionale Unternehmen zusammenhalten. Deshalb freue mich über das gemeinsame Engagement der Beteiligten und die Idee, am Flughafen eine besondere Freizeitmöglichkeit für die Nürnbergerinnen und Nürnberger zu schaffen“, freut sich der Nürnberger Wirtschaftsreferent Michael Fraas (CSU). Das Programm soll – passend zum Autokino-Revival – auch einen Funken Nostalgie versprühen.

Tickets gibt es online

Geplant sei eine bunte Mischung aus Klassikern, aktuellen Kinohits und ausgewählten Kinderfilmen. Unter www.autokinosommer.de können sich interessierte Kinofans schon für den Ticketstart anmelden. „Wer sich jetzt einträgt, wird natürlich als erstes über das Programm informiert“, versprechen die Veranstalter. Auch weitere Live-Veranstaltungen sind denkbar: So könnte der einzigartige Kinosaal auch für Konzerte oder Gottesdienste genutzt werden. Vorerst soll es den „Autokino-Sommer“ bis Ende September 2020 geben. Möglich sei aber auch eine Fortsetzung in den kommenden Jahren. Der Nürnberger Flughafen-Chef, Michael Hupe, hat sich derweil bereits als Autokino-Fan geoutet. „Wir sind stets offen für innovative Ideen“, freut er sich.

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