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Beste Plätze auf dem Christkindlesmarkt

Die beste Aussicht: Besondere Gäste durften die Eröffnung des Nürnberger Christkindlesmarkts exklusiv im Rathaus verfolgen.
von Nikolas Pelke

Exklusiv und begehrt waren die Rathaus-Fensterplätze (links) mit Blick auf den Hauptmarkt zur Eröffnung des Christkindlesmarktes. Foto: Florian Trykowski
Exklusiv und begehrt waren die Rathaus-Fensterplätze (links) mit Blick auf den Hauptmarkt zur Eröffnung des Christkindlesmarktes. Foto: Florian Trykowski

Nürnberg.Die Fensterplätze im Nürnberger Rathaus mit Blick auf den Hauptmarkt waren zur Eröffnung des Christkindlesmarktes am Freitagabend mit Sicherheit die mit Abstand begehrtesten Plätze der Stadt. „Die Protokollabteilung des Bürgermeisteramts leiht sich für dieses Ereignis drei Zimmer im Rathaus am Hauptmarkt 18“, erklärte Christoph Böhmer, der Leiter der Protokollabteilung im Nürnberger Bürgermeisteramt, im Vorfeld der Eröffnung. Spätestens bis zum Freitagnachmittag mussten die betroffenen Mitarbeiter ihre Büros mit den begehrten Fensterplätzen räumen.

Bis zum Eintreffen der Ehrengäste wurden die Zimmer weihnachtlich geschmückt. Von den drei Fenstern hatten die VIP-Gäste einen perfekten Blick auf das Christkind. Die Auswahl der Gäste für die begehrten Logenplätze übernahm Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) höchstpersönlich.

Im Laufe des Jahres würde Maly „neue Generalkonsuln, Minister sowie Amtskollegen aus Partnerstädten und der Region“ zur Eröffnungszeremonie einladen, erklärt Böhmer weiter. „Insgesamt handelt es sich dabei um einen sehr kleinen Personenkreis“, betont er im Hinblick auf den exklusiven Charakter der VIP-Eröffnung im Rathaus. Neben den hochrangigen Gästen aus Diplomatie und Politik habe Maly heuer auch Freunde des neuen Christkindes, Benigna Munsi, auf die kleine aber feine Gästeliste setzen lassen.

Logenfensterplätze im Rathaus

Eltern und Verwandte des Christkindes seien immer zu der städtischen Eröffnungsparty eingeladen. Während sich die „normalen Gäste“ zur beliebten Eröffnung auf dem Hauptmarkt ins Gedränge stürzen mussten, konnten die Gäste von den Logenfensterplätzen im Rathaus die Eröffnungszeremonie relativ entspannt verfolgen.

Sogar für Glühwein, Lebkuchen und Bratwürste ist im Rathaus immer reichlich gesorgt. Vor Regen und Wind, Schnee und Kälte sind die jährlichen VIP-Gäste, ganz im Gegensatz zum Publikum im Freien, ebenfalls gut geschützt. Dementsprechend begehrt sind die Fensterplätze. Dementsprechend sorgfältig dürfte Maly – der im März bei den Kommunalwahlen nicht mehr antreten wird und damit heuer seine letzte Fensterplatzvergabe zum Christkindlesmarkt vorgenommen hatte – bei der Auswahl der Gäste vorgegangen sein.

Eröffnungsparty

  • Exklusiv:

    Oberbürgermeister Ulrich Maly (SPD) lud zur Eröffnung des Christkindlesmarktes hochrangige Diplomaten und Politiker ins Rathaus. Dafür werden jedes Jahr Büros mit guten Fensterplätzen für die Ehrengäste reserviert und weihnachtlich geschmückt.

  • Christkind:

    Auch die Eltern und Verwandte des neuen Christkindes, Benigna Munsi, standen laut Stadt auf der exklusiven Gästeliste.

Neben den offiziellen Ehrengästen aus der „High-Society“ hat Maly auch Fensterplatz-Karten an interessierte Bürger vergeben. Die Auswahl war weniger exklusiv und erfolgte nach dem „Windhundprinzip“. Motto: Wer zuerst kommt, bekommt den Fensterplatz. Laut Christoph Böhmer standen Maly bei der „Bürger-Vergabe“ rund 50 Fensterplatz-Karten pro Etage im vierstöckigen Rathausgebäude am Hauptmarkt zur Verfügung. Die meisten Bürger würden sich über das Bürgerinformationszentrum um die begehrten Tickets bemühen. Heuer hätten den Oberbürgermeister Anfragen von schwer erkrankten Kindern erreicht, die bei der Vergabe der Logenplätze vorrangig behandelt worden seien.

Chance durch Hintertür

Wer es nicht auf die exklusive Gästeliste des Oberbürgermeisters geschafft hatte, konnte sein Glück noch durch die Hintertür bei den Referenten versuchen. Allerdings hatten nur Kulturreferentin Julia Lehner, Bürgermeister Klemens Gsell (beide CSU), Sozialreferent Reiner Prölß (SPD) sowie Umweltreferent Peter Pluschke (Grüne) die Möglichkeit bekommen, bei der Fensterplatz-Vergabe mitmachen zu dürfen. Der Rest musste einen der ebenfalls äußerst begehrten Plätze vor der Frauenkirche auf dem Hauptmarkt ergattern, um den berühmten Prolog von der Kirchenempore mit eigenen Augen und Ohren erleben zu können.

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