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Reisen

Blogger heben vom Airport ab

Von Nürnberg in die Welt: Studenten stellen in ihrem Reiseblog „The Holidayer“ neue Flugziele vom Albrecht-Dürer-Airport vor.
von Nikolas Pelke

Sie haben für den Albrecht-Dürer-Flughafen schon Flugziele getestet und in ihrem Reiseblog „The Holidayer“ davon berichtet: Alena, Julian, Professor Markus Kaiser, Adriaen und Eugen (von rechts) mit Flugbegleiterin in der Nürnberger Abflughalle. Foto: Pelke
Sie haben für den Albrecht-Dürer-Flughafen schon Flugziele getestet und in ihrem Reiseblog „The Holidayer“ davon berichtet: Alena, Julian, Professor Markus Kaiser, Adriaen und Eugen (von rechts) mit Flugbegleiterin in der Nürnberger Abflughalle. Foto: Pelke

Nürnberg. Blogger sind viel unterwegs, haben die Kamera immer dabei – und stellen fast alles ins Internet. Auch der Albrecht-Dürer-Flughafen greift auf Blogger zurück, um neue Flugziele aus Nürnberg in alle Welt vorzustellen.

Studenten der Technischen Hochschule (TH) Nürnberg dürfen für den Airport unter der Überschrift „Ab Nürnberg in die Welt“ in einem Reiseblog berichten. „Ich habe auf einmal topmotivierte Studenten. Manche wollen den Kurs immer wieder belegen“, freut sich Professor Markus Kaiser, der praktischen Journalismus an der TH Nürnberg unterrichtet. Nun haben die Studenten ihren Reiseblog „The Holidayer“ im Rahmen des „Digital Festivals“ am Albrecht-Dürer-Airport in Nürnberg vorgestellt.

Alena, Adriaen, Eugen und Julian haben es getan. In Zweier-Teams sind die Studenten in die Luft gegangen, um ab Nürnberg die Welt zu entdecken. Immer dabei im Reisegepäck: Notizblock und Fotokamera. „Wir waren in Faro an der Algarve“, erzählen Julian Kündinger und Adriaen Keller. „Kaum waren wir ein paar Minuten zu Fuß in der Stadt unterwegs, haben wir schon überall Störche auf den Dächern entdeckt,“ erinnern sich die beiden Studenten an den Kurztrip zurück.

The Holidayer

  • Projekt:

    Studenten der technischen Hochschule Nürnberg haben für den Airport Nürnberg seit 2016 in Zweier-Teams neue Flugziele mit Fotokamera besucht.

  • Reiseblog:

    In ihrem Reiseblog „The Holidayer“ geben die Studenten unter dem Motto „Ab Nürnberg in die Welt“ zahlreiche Geheimtipps für die nächste Flugreise. Flugziele von Budapest bis Warschau wurden dabei schon getestet.

Studenten hatten alle Freiheiten

Für ihren Reisebericht haben die Studenten keine Vorgaben erhalten. „Die Studenten durften alles ausprobieren, egal ob Foto, Text oder Video“, erklärt Professor Markus Kaiser. Von dieser Freiheit haben Adriaen und Julian reichlich Gebrauch gemacht. Das Faro-Team hat für den Reiseblog nicht nur zahlreiche Fotos von Sonnenuntergängen und Storchennestern gemacht. Von Anfang bis Ende haben die Blogger auch die Videokamera mitlaufen lassen.

Auf ihren Streifzügen haben Adriaen und Julian eine kleine Kirche entdeckt, deren Mauern aus den Skeletten von Mönchen errichten worden ist. Anschließend sind sie mit dem Schiff auf die „Wüsteninsel“ geschippert. Nur den Bahnhof haben die beiden nicht entdeckt. Sonst wären sie vermutlich in den Zug gesprungen, um die Küstenlandschaft der Algarve in Augenschein nehmen zu können. Faro selbst ist eine Lagunen- und keine Ferienstadt, die sich hinter den schützenden Ausläufern des Ria Formosa im Landesinneren hinter der ausgedehnten Lagunenlandschaft vor dem Meer versteckt. Die meisten Algarve-Touristen dürften Faro selbst nur aufgrund des internationalen Flughafens kennen, der sich rund 15 Kilometer außerhalb der Lagunenstadt befindet.

Hier finden Sie ein Video zum Thema:

Mitten ins pulsierende Herz unseres Nachbarlandes Polen sind dagegen Alena Schickler und Eugen Tschernov geflogen. Auf ihrem Trip nach Krakau haben sich die beiden ins Nachtleben der Studentenstadt gestürzt. Schnell haben Alena und Eugen in Krakau erkannt, dass Liebe tatsächlich „durch den Magen“ gehen kann. „Unsere Lieblingsbeschäftigung in Krakau war wirklich das Essen“, erinnern sich die beiden. „Gleich am ersten Morgen haben wir uns verschiedene Süßwaren gegönnt, da wir möglichst viel ausprobieren wollten“, schreiben die beiden Studenten in ihrem Blog-Beitrag.

Krakau wusste zu überzeugen

Für das eindeutige Fazit über Krakau brauchen Alena und Eugen in ihrem Blog nur zwei Worte: „Fliegt hin!“ Krakau sei kompakt, aber nicht klein, aufregend, aber nicht hektisch, ruhig und doch voller Leben. Die facettenreiche Geschichte von Krakau mache das Flugziel „kontrastreich, bunt und ungewöhnlich“, sagen Alena und Eugen unisono.

Am liebsten würden die Studenten wohl nur noch mit Notizblock und Kamera im Gepäck von Nürnberg in die Welt fliegen. Für den Kurs bei Markus Kaiser gibt es mittlerweile schon Wartelisten. „Dieser Reiseblog ist eine ganz tolle Sache“, freut sich der Professor. Auch Flughafenchef Michael Hupe ist glücklich über die Kooperation mit der Hochschule. Über den modernen Reiseblog „The Holidayer“ könne der Dürer-Airport neue Flugziele zeitgemäß vorstellen.

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