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Medizin

Coronavirus: Dritter Fall in Nürnberg

Die infizierte Frau und der Mann hielten sich bis vor Kurzem in Italien auf. Ihre Familien werden getestet.

Die Familienmitglieder der Nürnbergerin werden derzeit noch auf das Coronavirus getestet. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa
Die Familienmitglieder der Nürnbergerin werden derzeit noch auf das Coronavirus getestet. Foto: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Nürnberg.In Nürnberg sind am Mittwoch zwei weitere Erkrankungsfälle an dem Coronavirus festgestellt worden. Es handelt sich um eine Reiserückkehrerin aus dem Piemont/Italien und einen Mann, der sich in Südtirol aufhielt. Das teilt die Stadt Nürnberg mit.

Das Gesundheitsamt der Stadt ermittelt laut Pressemitteilung derzeit die Kontaktpersonen und nimmt Kontakt mit ihnen auf. Die Infizierte ist mit ihrem Ehemann und ihren zwei Kindern in häuslicher Quarantäne. Ehemann und Kinder werden vom Gesundheitsamt getestet, mit den Ergebnissen wird nicht vor Donnerstag gerechnet.

Auch der männliche Infizierte zu Hause in Quarantäne. Er hat eine Frau und zwei Kinder.

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Diese Personen werden getestet

Grundsätzlich gilt: Enge Kontaktpersonen werden umgehend getestet und verbleiben in häuslicher Isolation, bis die Testergebnisse vorliegen. Dieser Personen fallen laut Angaben der Stadt in die Kategorie 1. Diese Kategorie umfasst Personen mit mindestens 15-minütigem Gesichtskontakt, etwa bei einem Gespräch, sowie Personen aus Lebensgemeinschaften im selben Haushalt.

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Kontaktpersonen der Kategorie 2, die keinen unmittelbaren Kontakt zu infizierten Personen hatten (also Aufenthalt im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall, jedoch kein mindestens 15-minütiger Gesichtskontakt), werden laut Pressemitteilung zur Testung an die niedergelassenen Ärzte verwiesen.

Stadt empfiehlt: Getrennt essen

Infizierten und engen Kontaktpersonen wird laut der Stadt Nürnberg generell im Haushalt eine nach Möglichkeit zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern empfohlen. So sollen etwa die Mahlzeiten nicht gemeinsam, sondern nacheinander eingenommen werden. In der 14-tägigen häuslichen Quarantäne stehe das Gesundheitsamt mit den Betroffenen täglich in Kontakt.

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