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Das Freilandmuseum hat wieder geöffnet

Das Angebot ist in Bad Windsheim zwar derzeit etwas eingeschränkt. Dafür wurden die Eintrittspreise auch leicht gesenkt.

Das Team des Fränkischen Freilandmuseums mit Museumsleiter Dr. Herbert May begrüßte die ersten Besucher.  Foto: Margarete Meggle-Freund
Das Team des Fränkischen Freilandmuseums mit Museumsleiter Dr. Herbert May begrüßte die ersten Besucher. Foto: Margarete Meggle-Freund

Bad Windsheim.„Schee, dasser widder do seid! Allmächd, hemm mir Eich vermissd!“, so begrüßte das Team des Fränkischen Freilandmuseums des Bezirks Mittelfranken seine ersten Besucher nach dem Lockdown. Aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen gibt es zunächst einen etwas eingeschränkten Betrieb.

Das Freilandmuseum ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Das Freigelände des Museums, 23 Häuser und die Sonderausstellungen stehen den Besuchern offen. Im Kassengebäude und innerhalb der Gebäude besteht für alle Besucher Maskenpflicht. Alle sind aufgefordert, mindestens 1,5 Meter Abstand zu halten. Deshalb sind nur die Erdgeschosse der Häuser zugänglich, bei denen eine Einbahnregelung möglich ist. Einige andere Häuser erlauben durch die geöffneten Türen einen Blick ins Innere. Auf zusätzlich aufgestellten Bänken lässt sich eine Pause mit dem nötigen Abstand machen.

Vorläufig können keine Vorführungen, museumspädagogischen Angebote, Gruppenführungen und Veranstaltungen stattfinden. Auch der Museumsshop bleibt vorläufig geschlossen. Auf dem 45 Hektar großen Gelände gibt es dennoch viel zu entdecken: Die Gärten sind frisch angepflanzt. Die Museumstiere sind zu bestaunen. Tierkindern gibt es gerade bei den Schafen, den Gänsen und kleine Küken am Seubersdorfer Hof.

In der Spitalkirche im Museum Kirche in Franken wird die Ausstellung „Pfarrerssohn, Maler, Lebenskünstler: Johann Christian Reinhart (1761-1847) Ein Deutschrömer aus Hof. Radierungen aus der Sammlung Heinz Schuster“ präsentiert. In der Ausstellungsscheune Betzmannsdorf ist im Obergeschos die Fotoausstellung „Wolfskinder. Verlassen zwischen Ostpreußen und Litauen“ zu sehen. Sie zeigt berührende Porträts von sogenannten Wolfskindern, die in den Wirren nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Eltern verloren haben. Im Erdgeschoss ist die Jahresausstellung „Hygiene auf dem Land“ zu sehen. Der Eintritt beträgt wegen der Einschränkungen fünf Euro, ermäßigt vier, Familien zahlen zehn Euro.

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