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Das ist beim Wassersport erlaubt

Das Bayerische Staatsministerium hat konkrete Regeln für die Corona-Zeit aufgestellt.

Paddeln als Freizeitbeschäftigung ist auch aktuell erlaubt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Paddeln als Freizeitbeschäftigung ist auch aktuell erlaubt. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Nürnberg.Die Wassersportsaison hat aufgrund des sonnigen Frühlingswetters Fahrt aufgenommen. Allerdings ist auch der Wassersport in der gegenwärtigen Lage nicht von Einschränkungen in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ausgenommen.

Wie in vielen anderen Bereichen, wird den Betroffenen in dieser Zeit Verständnis, aber auch Einsicht und selbstkritisches Handeln abverlangt. Dafür hat das bayerische Innenministerium genaue Regelungen getroffen. Was heißt das nun konkret? Der Schutzzweck der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen ist die Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus. Sport und Bewegung an der frischen Luft stellen einen triftigen Grund dar, das eigene Haus zu verlassen.

Dieses gilt auch auf den Bundeswasserstraßen Main-Donau-Kanal und den bayerischen Landesgewässern, wie dem Brombachsee. Untersagt ist der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht den Erfordernissen des täglichen Lebens entsprechen, sondern nur der Freizeitgestaltung dienen. Damit ist der Betrieb von Sportboothäfen, Vereinsgeländen, Trockenliegeplätzen, Bootshallen, Wasserski- und Wakeboardanlagen ausgeschlossen. Sie bleiben weiterhin gesperrt. Auch die zugehörigen Wasserfahrzeuge dürfen nicht benutzt werden.

Der Kranbetrieb von Booten ist grundsätzlich nur gewerblich zulässig. Ein Einwassern von Wassersportfahrzeugen oder - Geräten von Privatleuten ist lediglich in öffentlich zugängigen Bereichen, beispielsweise an öffentlichen Slipstellen, zulässig. Auch Arbeiten von Bootseignern an ihren Wasserfahrzeugen stellen keinen triftigen Grund zum Verlassen des eigenen Hausstands dar und sind derzeit nicht möglich. Das heißt, auch in der nächsten Zeit sollen keine Vorbereitungen zur Einwasserung, kein Streichen oder Schleifen stattfinden.

Zugelassen ist hingegen die Ausübung von Sport und Bewegung an der frischen Luft. Hierunter fallen insbesondere Bootsfahrten mit Segel- oder Ruderbooten, Stand-up-Paddeln, Kitesurfen und Windsurfen. Der Betrieb von maschinengetriebenen Sportbooten ist nicht zulässig; da dieser nicht unter den Begriff der „sportlichen Betätigung“ fällt. Keine Rolle spielt hierbei, ob es sich um Verbrennungs- oder Elektromotoren handelt.

Angeln ist gestattet, entsprechend der jeweiligen Fischereierlaubnisauflagen, auch vom Ruderboot oder Motorboot aus. Gemeinschaftsangeln ist zu nicht erlaubt.

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