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Digitalisierungsoffensive an Schulen

In Nürnberg wird in verschiedenen Bildungseinrichtungen das Datennetz erweitert.

Digitalisierungs-Baustelle: Kabelsalat im Netzwerkraum des Dürer-Gymnasiums Foto: Hochbauamt/Stadt Nürnberg
Digitalisierungs-Baustelle: Kabelsalat im Netzwerkraum des Dürer-Gymnasiums Foto: Hochbauamt/Stadt Nürnberg

Nürnberg.Das städtische Hochbauamt erneuert gerade in zwölf Nürnberger Schulen die grundlegende Infrastruktur des Datennetzes. Insgesamt werden 430 Kilometer Kabel verlegt, 12 000 Datennetzanschlüsse eingebaut und flächendeckendes WLAN für alle Unterrichts- und Verwaltungsräume eingerichtet. Die Arbeiten sollen, je nach Aufwand, zwischen April 2020 und Mai 2021 abgeschlossen werden. Die Kosten liegen je Gebäude zwischen 200 000 und 1 200  000 Euro.

Außerdem sollen die Unterrichtsräume für die baldige Ausstattung mit interaktiven Tafeln vorbereitet werden. Folgende Schulen werden aktuell fit gemacht: Dependance der Friedrich-Städtler-Grundschule, die Georg-Paul-Amberger-Schule, die Theodor -Billroth-Schule, das Dependance der Friedrich-Städtler-Grundschule, die Adalbert-Stifter-Mittelschule, das Hans-Sachs-Gymnasium, die Grundschule Laufamholz, die Friedrich-Hegel-Schule, die Johann-Daniel- Preißler- Schule, die Reutersbrunnenschule, sowie die Berufsschule 5, die Berufsschulen 4 und 14, und das Dürer-Gymnasium. Die Dauer der umfassenden Bauarbeiten und die anfallenden Kosten seien zu einem großen Teil von der historischen Bauweise sowie der Größe des jeweiligen Gebäudes abhängig.

Außerdem müssten sämtliche Auflagen des Denkmalschutzes berücksichtigt und erfüllt werden. Auch die bau- und brandschutztechnischen Anforderungen seien dabei dringend einzuhalten.

Das sieht Planungs- und Baureferent Daniel Ulrich als essentielle Aufgabe an: „Nach Möglichkeit und Bedarf wird der Datennetzaufbau mit anderen Maßnahmen, wie Brandschutzsanierungen oder auch energetischen Verbesserungen kombiniert.

Die lärm- und staubintensiven Arbeiten sind hauptsächlich in den Ferien vorgesehen. Die aktuelle Lage macht es unabsehbar, wann wieder Unterricht stattfinden kann – wir versuchen, die Zeit optimal zu nutzen, um die Störungen im Betrieb minimal zu halten.“ (maj)

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