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Motorsport

DTM in Nürnberg als fränkisches Monaco

Benzingeruch, Motorengeheule und Würstelgeruch: Unser Reporter war ganz nah dabei und stellte dabei einiges fest.
Von Luis Münch

Immer ein Hingucker, die Grid-Girls. Foto: Luis Münch
Immer ein Hingucker, die Grid-Girls. Foto: Luis Münch

Nürnberg.Es liegt Benzingeruch in der Luft. Die Motoren heulen auf. Die fünf roten Lichter erlischen – und 21 Fahrzeuge des Deutschen Tourenwagen-Masters rasen den acht Kurven umfassenden und 2,3 Kilometer langen Stadtkurs entlang. Die DTM gastierte am Wochenende am Norisring - dem traditionsreichen und einzigen Stadtkurs der Rennserie.

„Laut. Nah. Dran.“: Das DTM-Motto fasst die wesentlichen Eigenschaften der Atmosphäre, die am Rennwochenende herrscht, zusammen. Sei es so mancher Fahrer, der sich unter die Menschenmenge mischt oder das komprimierte Gelände, das die lauten Motoren voll zur Entfaltung kommen lässt – am Norisring ist der Zuschauer den Fahrern und den Teams ganz nah.

DTM wie Familie

„Die DTM ist nicht abgehoben. Da läuft auch mal ein Fahrer herum und holt sich seine Würstlsemmel – genauso wie jeder andere auch“, erklärt Andreas Zellner aus Deggendorf. Die Rivalität, die in andere Sportarten herrscht, gebe es bei der DTM nicht. Stattdessen seien alle eine große Familie, erklärte der DTM-Fan.

Was DTM-Fans lieben

Die Akzeptanz sowie die Tradition, die die DTM in der Öffentlichkeit erfährt, würden die Rennserie herausragend machen, meint Jens Frassek aus Oberasbach. „Jährlich diesen großen Aufbau in der Stadt zu wagen, ist faszinierend“, freut sich der DTM-Fan, der eine „entspannte und relaxte, lockere und legere“ Atmosphäre empfindet.

Die DTM in Nürnberg: Auch am Rande tat sich so einiges. Unser Reporter war vor Ort dabei.

Nürnberg DTM

Doch beim Gang durch die Boxengasse ändert sich die Atmosphäre schlagartig. Dort herrscht eine konzentrierte Stimmung, die sich vor dem Rennstart auch auf die Zuschauerränge überträgt. Die Anspannung ist spürbar. Nur kein heikler Start - der Stadtkurs bestraft selbst den kleinsten Fahrfehler. „Obwohl die Norisring so simpel aussieht, ist die Strecke trotzdem schwer zu fahren“, stellt Lisa Korsistka fest.

DTM ist Motorsport

„Die DTM ist Motorsport pur – für Klein bis Groß“, sagt Rene Knödel aus Rosenheim. Am Norisring gehe kein Rennen einfach so vorrüber, stattdessen passiere immer viel. Deswegen ist das Rennen der DTM am Norisring vergleichbar mit dem Formel 1-Stadtkurs in Monaco. Die Nähe zu den Zuschauern, das traditionelle Flair und die enorme sportliche Brisanz machen den Stadtkurs aus. Zum Sportlichen: BMW-Pilot Bruno Spengler ist der Mann des Sonntag-Rennens der 2019er-Ausgabe des Gastspiels in Nürnberg gewesen. Am Samstag hatte Rene Rast (Rosberg-Audi) gewonnen.


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