mz_logo

Region Nürnberg
Mittwoch, 26. September 2018 15° 1

Schmankerlmarkt

Echter Genuss aus der Region

45 Bäcker, Metzger, Brauer und Co. präsentieren am Sonntag auf dem Nürnberger Hauptmarkt leckere Handwerks-Qualität.
Von Birgit Ropohl

Ein kleiner Vorgeschmack auf den Nürnberger Schmankerlmarkt: Thomas Pirner (l.) und Dr. Elmar Forster versprechen „beste Handwerks-Qualität“. Foto: Ropohl
Ein kleiner Vorgeschmack auf den Nürnberger Schmankerlmarkt: Thomas Pirner (l.) und Dr. Elmar Forster versprechen „beste Handwerks-Qualität“. Foto: Ropohl

Nürnberg.„Handwerk und Genuss“ lautet das Motto des inzwischen fünften Schmankerlmarkts, den die Handwerkskammer für Mittelfranken am Sonntag, 27. Mai, auf dem Hauptmarkt veranstaltet. Von 10 bis 18 Uhr verwandelt sich Nürnbergs gute Stube in einen prächtigen Marktplatz mit gemütlichem Biergarten in der Mitte.

Da können die Besucher all das probieren, was die Handwerker der Nahrungsmittel-Branchen an ihren Ständen vorstellen: Zehn Brauer, zwölf Metzger, 15 Bäcker und acht Konditoren wollen beweisen, dass echte Handwerkskunst gut schmeckt und zudem Qualität bedeutet.

„Und zwar Qualität, die aufgrund hochwertiger Zutaten ihren Preis wert ist“, betonen zwei Experten: Handwerkskammer-Präsident Thomas Pirner und sein Hauptgeschäftsführer Professor Dr. Elmar Forster.

Seit seiner Premiere vor fünf Jahren ist der Schmankerlmarkt ein absoluter Publikumsmagnet, der jährlich rund 25 000 Besucher anzieht – und das an einem einzigen Tag.

„Das zeigt, wie groß das Interesse der Bevölkerung an guten handwerklich gefertigten Produkten ist“, sagt Pirner. Die Besucher sollen sich beim Schmankerlmarkt nicht nur von der enormen Vielfalt der Produkte überzeugen können, sondern auch von der „hervorragenden Qualität“.

Wahl des Schmankerlkönigs

Qualität ist auch das Stichwort bei der Wahl zum Schmankerlkönig. Die Fachjury trifft am Sonntag um 13 Uhr zusammen. Das Ergebnis verkündet sie um 15 Uhr. Jedes Jahr geht es um ein anderes Thema: Diesmal bewerten Jury und Publikum ein „Brötchen-Dreierlei“: eine Kaisersemmel sowie zwei spezielle Körner-Mischungen. Der Sieger oder die Siegerin bekommen Pokal, Urkunde und natürlich eine Krone – und obendrein unzählige neue Kunden, wie die Erfahrung zeigt.

Forster: „Es spricht sich schnell herum, wenn jemand preisgekrönte Schmankerl bietet. Das kurbelt den Umsatz deutlich an.“ Für eine spezielle Meerrettich-Bratwurst etwa oder andere Leckereien legten selbst Durchreisende ganz gezielt einen Stopp bei einem der hiesigen Bäcker, Konditoren, Metzger oder Brauer ein.

Neben beliebten Schmankerln der vergangenen Jahre, wie der Bratwursttorte, dürfen sich die Besucher auf jede Menge Neues freuen: etwa auf die „Red Resi“, ein Rotbier, oder auf gelbe Curry-Pralinen. Weiter im Angebot: vegane Bio-Limonaden, Schokolade ohne jegliche Konservierungsstoffe, Hopfenlikör sowie eine Vielzahl unterschiedlichster Brot- und Wurstspezialitäten.

Diese Vielfalt, bei gleichzeitig höchster Qualität, sei es, die den Markt so einzigartig mache, erklärt Forster. Außerdem biete er die beste Möglichkeit, mit Genuss-Handwerkern aus der ganzen Region ins Gespräch zu kommen. Sein Tipp: „Gerade für junge Leute ist das eine perfekte Gelegenheit, etwas mehr über die vielfältigen Berufsmöglichkeiten im ein oder anderen Betrieb zu erfahren.“

Einblick in die Berufe

Denn: Auch das Nahrungsmittel-Handwerk in Mittelfranken sucht dringend Nachwuchs. Forster hält die Berufe in den entsprechenden Branchen für durchaus attraktiv, selbst wenn manche Arbeitszeiten gewöhnungsbedürftig seien. Positiv sei zum Beispiel: Handwerker könnten ihre Kreativität voll ausleben. Ein hohes Maß an Verantwortung sei ebenso gefragt wie Ideenreichtum. Zudem sei bewiesen, dass eine steigende Zahl von Verbrauchern bereit sei, für beste Qualität auch etwas mehr Geld auszugeben. Forster ist überzeugt: „Mit guter Qualität lässt sich ein gutes Geschäft machen!“

Er könne talentierten jungen Leuten, sagt Forster, das Handwerk nur empfehlen. „Bei uns werden sie gebraucht.“ Ob hingegen jeder neue Bachelor einen guten Arbeitsplatz finde, bezweifele er.

Und noch etwas spreche für die Zukunfts-Chancen im Handwerk allgemein: „Rund 2500 Inhaber unserer Mitgliedsbetriebe in Mittelfranken sind älter als 60 Jahre und suchen krampfhaft einen Nachfolger, der ihren Betrieb übernimmt.“

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht