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Kaiserburg wird zum echten Glanzstück

Die neue Dauerausstellung in der Nürnberger Kaiserburg ist ein wahrer Publikumsmagnet. Auch sonst hat sich viel getan. Es war ein bewegtes Jahr.

Am 12. Juli hat der Freistaat Bayern die neue in der Kaiserburg eröffnet. Rechts auf dem Foto ist die Statue von Kaiser Karl IV. zu erkennen. Sie steht im prachtvoll sanierten Kaisersaal. Foto: Karmann

Vier Millionen Euro investiert

Nach monatelangen Sanierungsarbeiten die Nürnberger Kaiserburg im Juli wieder geöffnet. Das fränkische Wahrzeichen war für etwa vier Millionen Euro umgebaut und erneuert worden. Für Investitionen in den nächsten Jahren, unter anderem in ein Burgcafé, will der Freistaat Bayern weitere 16 Millionen Euro ausgeben. Das ist bislang geschehen: Mit dem Durchbruch zwischen zwei bisher getrennten Bauten – Palas und Kemenate – wurde in der Burg eine zusammenhängende Ausstellung geschaffen. Herzstück der Ausstellung ist der Kaisersaal, in dem auch eine steinerne Statue Kaiser Karls IV. von der Prager Karlsbrücke steht. In Vitrinen liegen historische Dokumente und auch alte, kaiserliche Herrschaftszeichen wie die Nachbildung des goldenen Reichsapfels.

Bayerisches Heimatministerium

Einst beherbergte das markante Gebäude am Lorenzer Platz die Bayerische Staatsbank – spätestens im Sommer 2014 soll hier das neue bayerische Heimatministerium voll arbeitsfähig sein. Die ersten von insgesamt rund einhundert Mitarbeitern sollen bereits Anfang Februar einziehen. Das Land Bayern hat das Gebäude für 15 Jahre angemietet. Die im Heimatministerium angesiedelten Abteilungen werden sich unter anderem um eine bessere Breitbandversorgung im ländlichen Raum kümmern, mit Staatssekretär Albert Füracker (CSU) als Chef. Füracker behält zwar ein Büro in München, sein Dienstsitz soll jedoch Nürnberg sein. Auch die Verwaltung der Staatsbäder sowie der staatlichen Spielbanken sind künftig in Nürnberg angesiedelt. Einmal im Jahr soll im Nürnberger Dienstsitz eine Kabinettssitzung stattfinden.

Lebenslange Haftstrafe

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat im Oktober einen 37-Jährigen zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt, weil er den neuen Partner seiner Noch-Ehefrau mit 44 Messerstichen getötet hat. Die Strafkammer befand den Angeklagten des heimtückischen Mordes für schuldig. Den Ermittlungen zufolge hatte der 37-Jährige am Mittwoch, 9. Januar, in der Breitscheidstraße seiner Frau aufgelauert, als sie sich mit ihrem 27 Jahre alten Freund nachmittags während einer Raucherpause in der Nähe ihres Arbeitsplatzes traf. Der Angeklagte kam dazu und es entwickelte sich ein Streit. Später kehrte der 37-Jährige mit einem Küchenmesser auf die belebte Straße zurück und hat mitten im Trubel auf seinen Rivalen eingestochen.

30 000 Spiele im neuen Domizil

Die 30.000 Spiele des Deutschen Spielearchivs haben in Nürnberg endgültig ein festes Zuhause gefunden – in der ehemaligen Stadtbücherei am Egidienplatz. Die Stadt hat dem Spielearchiv für fünf Jahre Raum im sogenannten „Pellerhaus“ zugewiesen. Das Deutsche Spielearchiv hatte Nürnberg bereits im Jahr 2010 von Marburg übernommen. Ab dem kommenden Frühjahr soll das Archiv Besuchern und Wissenschaftlern regelmäßig zugänglich sei. Im Bestand finden sich Würfel- und Glücksspiele, Lege- und Denkspiele aus aller Welt.

Spektakulär: DTM ohne Sieger

Die Freude über den DTM-Heimsieg am Norisring währte bei Audi am 14. Juli nur knapp fünf Stunden. Dann verkündeten die Sportkommissare ihre Entscheidung, Geburtstagskind Mattias Ekström den Sieg in Nürnberg wegen eines Regelverstoßes abzuerkennen. Bei der Siegerehrung hatte der Schwede Ekström noch ausgelassen gejubelt, als er die zehn Jahre andauernde Siegesserie von Mercedes auf dem Norisring scheinbar beendet und die beiden Sternfahrer Wickens und Christian Vietoris hinter sich gelassen hatte. Aber zwei Wasserflaschen, die ihm noch auf dem streng reglementierten Parkplatz „Parc fermé“ verbotenerweise zugesteckt worden waren, bedeuteten für Ekström das aus.

Rock im Park

72.000 Musikfans haben Anfang Juni kräftig, aber friedlich, beim Festival „Rock im Park“ gefeiert. Rund 80 Bands waren bei dem dreitägigen Freiluftspektakel dabei. Zu den Höhepunkten zählten Auftritte der US-Punkrocker von Green Day sowie der Bands The Prodigy und 30 Seconds to Mars. Nach wochenlangem Dauerregen zuvor war das fast durchgängig ideale Festivalwetter eine der größten Überraschungen. Polizei und Einsatzkräfte zeigten sich zufrieden. „Wir können von einem sehr guten Festivalverlauf sprechen und vor allem von einem sehr friedlichen Festivalverlauf.“ Die Anzeigen wegen Körperverletzungen seien zurückgegangen.

Jugendherberge mit Flair

Eine der bundesweit komfortabelsten Jugendherbergen erwartet Nürnberg-Besucher seit dem Frühjahr auf der Kaiserburg. Ein traumhafter Ausblick, alte Gewölbe gepaart mit hochmoderner Ausstattung und zeitgemäß ausgestattete Seminarräume sorgen für Wohlfühl-Atmosphäre.

Ein Preis fürs Volksfest

Die Stiftung Lebendige Stadt hat entschieden: Das Nürnberger Volksfest zählt zu den fünf schönstens Stadtfesten Deutschlands. Der Sieg ging an Karlsruhe. Bei Nürnberg würdigte die Jury vor allem den Mix aus traditionellen Elementen und innovativem Rahmenprogramm. Viele andere Feste ließen sich von Nürnberg inspirieren.

Blindgänger entschärft

Wegen der Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg musst der Hauptbahnhof im Dezember für rund zwei Stunden gesperrt werden. Auch 1300 Menschen wurden evakuiert. Alles lief glatt.

Bundespräsident zu Besuch

Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt statteten der Stadt Nürnberg im Januar ihren ersten offiziellen Besuch ab. Es ging um das Thema Integration. Sie interessierten sich besonders dafür, wie und wo junge Leute aus dem Ausland in Nürnberg Hilfe finden.

Rynair fliegt ab Nürnberg

Die irische Fluggesellschaft Ryanair fliegt im Sommerflugplan ab Nürnberg sechs Nonstop-Ziele in Europa an. Der Erstflug nach London Stansted am 28. März war ausgebucht.

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