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Kein Betreiberwechsel bei DB Regio

Es sind neue Verbindungen ab dem Knotenpunkt Nürnberg geplant.

5,7 Millionen Kilometer fahren die Züge ab 2023.Foto: Paul Zinken/dpa
5,7 Millionen Kilometer fahren die Züge ab 2023.Foto: Paul Zinken/dpa

Nürnberg.DB Regio betreibt ab Dezember 2023 weiterhin die Regionalexpress-Linien (RE) Nürnberg – Sonneberg und Nürnberg – Saalfeld/– Würzburg sowie die Regionalbahn (RB) Bamberg – Kronach. Auch fünf tägliche RE-Verbindungen von Nürnberg und Coburg nach Erfurt über die Neubaustrecke seien beauftragt worden. Bayerns Verkehrsministerin Schreyer zeigte sich mit dieser Lösung zufrieden: „Es freut mich sehr, dass wir mit der neuen Regional-Express-Verbindung die Vorteile der Neubaustrecke auch in Richtung Thüringen nutzen können. Diese neue Reisemöglichkeit ist für die bayerischen und die thüringischen Fahrgäste attraktiv.“ Den entsprechenden Zuschlag im Vergabeverfahren Franken-Südthüringen habe die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) zusammen mit dem Freistaat Thüringen am 28. April erteilt.

Im Netz Franken-Südthüringen sind ab der Betriebsaufnahme im Dezember 2023 insgesamt rund 5,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr zu erbringen. Davon würden rund 0,6 Millionen Kilometer auf Thüringen und 5,1 Millionen auf die Strecken in Bayern entfallen. Das entspreche einer Steigerung von 19 Prozent. Der Vertrag habe eine Laufzeit von zwölf Jahren bis zum Dezember 2035. Ab Nürnberg sollen künftig ganztägig und an allen Wochentagen halbstündlich Züge in Richtung Bamberg fahren. Ausgehend vom Anschlussknoten Nürnberg verkehre ein stündlicher Regional-Express nach Saalfeld. Diese Linie führe jede zweite Stunde bis Bamberg einen Zugteil mit, der von dort dann über Schweinfurt nach Würzburg abzweige.

Nördlich von Kronach halte der Regional-Express Richtung Saalfeld stündlich an allen Stationen. 30 Minuten versetzt dazu fahre die Linie von Nürnberg über Coburg nach Sonneberg/Erfurt. Es gebe erstmals täglich halbstündliche Expresszüge von Nürnberg über Fürth, Erlangen, Forchheim und Hirschaid bis nach Bamberg. Die Fahrzeit Nürnberg – Coburg verkürze sich auf nur rund 70 Minuten. Darüber hinaus soll es auch die geforderte Verbindung nach Erfurt geben. Von Sonneberg aus gebe es damit elf Direktverbindungen nach Nürnberg. Mit dem 190 km/h schnellen Regionalexpress entstehe eine zweistündliche Nordanbindung von Coburg Richtung Erfurt. Für das Netz Franken-Südthüringen forderte die BEG moderne, klimatisierte, elektrisch betriebene Neufahrzeuge. Die DB Regio erhalte den Zuschlag auf ein Konzept mit vier- und sechsteiligen Doppelstock-Triebzügen. Die Fahrzeuge würden den neuesten Standards der Barrierefreiheit entsprechen. Detaillierte Informationen zum Wettbewerbsprojekt Franken-Südthüringen sowie Informationen zu weiteren Linien sind im Internet zu finden: https://beg.bahnland-bayern.de/de/wettbewerb/ausschreibungen/netz-franken- südthüringen.

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