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Oper

„Madama Butterfly“ feiert Premiere

Heute ist öffentliche Probe für Puccinis „tragedia giapponese“ am Staatstheater.

Puccinis Oper ist am Staatstheater in Nürnberg. Foto: picture alliance/dpa
Puccinis Oper ist am Staatstheater in Nürnberg. Foto: picture alliance/dpa

Nürnberg.Mit „Madama Butterfly“ bringt Tina Lanik Giacomo Puccinis berühmte „tragedia giapponese“ auf die Nürnberger Opernbühne. Es ist die Geschichte der Geisha Cio-Cio-San, mit der der amerikanische Marineleutnant Pinkerton in Japan eine ungleiche Ehe eingeht. Während für ihn die Ehe ein amouröser Zeitvertreib ist, bedeutet sie für Cio-Cio-San die einzige Möglichkeit, ohne Ehrverlust der Armut zu entkommen. Hinter Puccinis packender Musik und seinem schmelzenden Orchesterklang verbirgt sich nicht nur ein pittoreskes Japanbild aus fernen Zeiten, sondern auch ein Konflikt, der so lange aktuell bleiben wird, bis eine Cio-Cio-San mehr als nur die Wahl zwischen Prostitution oder Selbstmord hat. Es inszeniert die Theater- und Opernregisseurin Tina Lanik. Es spielt die Staatsphilharmonie Nürnberg unter der Leitung von Guido Johannes Rumstadt.

Heute ist von 18.30 bis 20 Uhr eine öffentliche Probe. Am 17. März findet um 11 Uhr im Gluck-Saal des Opernhauses eine Matinee zu der Inszenierung statt. Regisseurin Tina Lanik wird gemeinsam mit dem musikalischen Leiter Guido Johannes Rumstadt die Besucherinnen und Besucher über die Hintergründe des Stücks und der Inszenierung informieren. Moderiert wird das Gespräch von Dramaturgin Wiebke Hetmanek. Darüber hinaus präsentieren Mitglieder des Opernensembles Ausschnitte aus der Produktion. Tickets für die Matinee sind für sechs Euro r die üblichen Vorverkaufsstellen und an der Tageskasse erhältlich. Die Premiere ist am 23. März, 19.30 Uhr. Weitere Vorstellungen sind am Mittwoch, 27. März, 19.30 Uhr, Freitag, 5. April, 19.30 Uhr, Montag, 8. April, 19.30 Uhr, Sonntg, 14. April, 15.30 Uhr; Samstag, 20. April, 19.30 Uhr. Tickets gibt es telefonisch, Tel. 01 80/1 34 42 76 (Festnetz 3,9 ct/Min, Mobil bis zu 42 ct/Min) oder im Internet www.staatstheater-nuernberg.de

Die Uraufführung von „Madama Butterfly“ im Jahr 1904 war ein Desaster. Zum einen störte die gefürchtete Mailänder Claque die Vorstellung massiv durch Zischen, Reden und Lachen, zum anderen war die Einteilung der Oper in zwei überdimensionierte Akte dramaturgisch äußerst ungeschickt und schließlich wollte das Publikum keinen Tenor sehen, der dermaßen unsympathisch war und dem keine eigene Arie zugestanden wurde.

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