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Einsatz

Mann nach Polizei-Schuss schwer verletzt

Beim Vollzug eines richterlichen Beschlusses nutzte ein Polizist in Stein seine Waffe. Das Opfer bedrohte zuvor die Beamten.

Bei einem Polizeieinsatz im Landkreis Fürth ist ein 41-Jähriger schwer verletzt worden. Ein Polizist schoss dem Mann, der einem Arzt vorgeführt werden sollte und die Beamten bedrohte, in den Oberschenkel. Foto: Andreas Eberlein/dpa
Bei einem Polizeieinsatz im Landkreis Fürth ist ein 41-Jähriger schwer verletzt worden. Ein Polizist schoss dem Mann, der einem Arzt vorgeführt werden sollte und die Beamten bedrohte, in den Oberschenkel. Foto: Andreas Eberlein/dpa

Stein.Am frühen Abend 15. August 2019 kam es in Stein im Landkreis Fürth beim Vollzug eines richterlichen Beschlusses zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Ein 41-Jähriger wurde dabei schwer verletzt.

Die Polizeiinspektion Stein war mit dem Vollzug eines richterlichen Beschlusses des Amtsgerichts Fürth zur Begutachtung mit dem Ziel der Unterbringung beauftragt. Auf Grund vorliegender Erkenntnisse über den 41-Jährigen, welcher unter Betreuung steht, wurden zum Vollzug Spezialeinsatzkräfte hinzugezogen. Der Mann hatte bereits mehrfach bei zurückliegenden polizeilichen Einsätzen Widerstand geleistet und Polizeibeamte mit Gegenständen, die unter das Waffengesetz fallen, bedroht.

Beamter schießt Mann in Oberschenkel

Unmittelbar bevor die Polizeikräfte kurz vor 18 Uhr das Wohnanwesen am Mecklenburger Platz betreten konnten, verließ der Mann das Haus und lief auf die Einsatzkräfte zu. Den Aufruf „Hände hoch, Polizei“ missachtete der Mann und zog eine Hand, welche er zuvor in seiner Jackentasche hatte, heraus. In der Hand hielt er einen rohrähnlichen Gegenstand und richtete diesen auf die eingesetzten Polizeibeamten. Diese zogen daraufhin ihre Dienstwaffen. Nachdem der Mann weiterhin die Beamten bedrohte, schoss einer der Beamten dem Mann in den Oberschenkel.

Mann verletzt sich schwer

Der 41-Jährige wurde durch den polizeilichen Schusswaffengebrauch schwer verletzt. Ein Polizeiarzt, der den Einsatz vorsorglich begleitete, versorgte den Verletzten umgehend. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

Das Landeskriminalamt ermittelt

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen vor Ort. Der Erkennungsdienst begann noch am Abend mit der Spurensicherung. Das Bayerische Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen. Die zuständige Staatsanwältin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth kam ebenfalls vor Ort.

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