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Region Nürnberg
Samstag, 21. Juli 2018 28° 8

Sport

Neue Tribüne erst mal nur für VIP’s

Greuther Fürth investiert weiter in seinem Stadion.

Die neue Tribüne Foto: Bald
Die neue Tribüne Foto: Bald

FÜRTH.An der neuen Haupttribüne kann es nicht liegen, dass Greuther Fürth in der Tabelle der Zweiten Bundesliga ein paar Punkte fehlen. Im Gegensatz zum aktuellen Tabellenplatz auf Rang 16 sind die Kleeblätter mit ihrem neuen Schmuckstück voll zufrieden. Dabei ist die rund 13,5 Millionen Euro teure Haupttribüne mit der schicken Glasfassade und dem erstklassigen Blick auf das Spielfeld noch nicht einmal komplett fertig.

Bislang dürfen nur rund 1200 VIP-Gäste zum Anfeuern der Mannschaft auf die neue Tribüne. Die restlichen 1000 „normalen“ Sitzplätze sollen laut Bauplan erst in einem Vierteljahr fertig werden. Beim Verein hat die neue Tribüne seit der offiziellen Eröffnung im Sommer trotzdem schon Euphorie ausgelöst. Dafür ist weniger die Mannschaft auf dem Rasen als vielmehr die Architektur im Innenraum der Tribüne verantwortlich.

Dort gibt es nicht nur zwölf Logen, zwei Lounges und ein Restaurant für die VIP-Gäste, sondern auch ein Tagungszentrum inklusive Fußball-Bibliothek. „Durch die Struktur der Haupttribüne können wir verschiedenste Veranstaltungsgrößen beherbergen, egal, ob es sich um eine kleine Gruppe von zehn Personen oder bis zu 1200 Menschen handelt“, sagt Geschäftsführer Holger Schwiewagner gegenüber dem Tagblatt am Freitag auf Anfrage. Die Mischung aus Tradition, Moderne und der besonderen Atmosphäre, in nächster Nähe zum Spielfeld zu sein, sei schon in den ersten Monaten der Nutzung voll aufgegangen. Auch die Auslastung für das laufende Jahr sei vielversprechend. „In diesem Jahr wird auch noch der Wissenschaftstag der Metropolregion Nürnberg bei uns zu Gast sein“, freut sich Schwiewagner.

Trotz des neuen Schmuckstücks will sich der Verein am Wochenende wieder auf Fußball konzentrieren. Nach dem überraschenden Unentschieden bei Tabellenführer Düsseldorf wollen die Kleeblätter daheim gegen Braunschweig mit vereinten Kräften einen Sieg holen. Wichtig ist schließlich immer noch, was auf dem Platz passiert – trotz der neuen Multifunktionstribüne und den staunenden Besuchern im neuen Schmuckstück am Laubenweg. Apropos: Viele Besucher sind begeistert von der detailverliebten Inneneinrichtung des neuen Bauwerks. Sogar auf der Toilette werden die Anhänger noch mit Fußballpoesie versorgt. Dazu hängen zahlreiche Erinnerungsfotos aus der Geschichte des Vereins an den Wänden.

Neben der Haupttribüne baut der Verein für drei Millionen Euro unter anderem eine Polizeiwache und Parkplätze neben dem Stadion. Außerdem gibt Greuther Fürth rund zwei Millionen Euro für Flutlicht, Sicherheitstechnik und Stadionbestuhlung aus. Die Fans sollen im Sommer sogar noch mit einer „ganz neuen Anlaufstelle für unsere Stadionbesucher“ verwöhnt werden. Details will Schwiewagner allerdings vor dem Heimspiel gegen Braunschweig noch nicht verraten. (npe)

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