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Justiz

OLG-Präsident Küspert geht nach München

Das Kabinett hat den früheren Landgerichtspräsidenten von Regensburg ins höchste Amt beim Verfassungsgerichtshof berufen.

Peter Küspert wird Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes.
Peter Küspert wird Präsident des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes. Foto: altrofoto

München.Jetzt ist es offiziell: Das bayerische Kabinett hat den Präsidenten des Nürnberger Oberlandesgerichts (OLG), Peter Küspert, zum neuen Chef des OLG München berufen. Zugleich soll Küspert mit seinem Wechsel nach München auch oberster bayerischer Verfassungsrichter werden. In einem Brief an den Landtag schlug die Staatsregierung den Juristen als neuen Präsidenten des bayerischen Verfassungsgerichtshofs vor. Darüber entscheidet nun das Parlament.

Küspert würde damit auf beiden Positionen dem langjährigen Amtsinhaber Karl Huber nachfolgen, der nach einer zweijährigen Verlängerung seiner Amtszeit Ende Februar in den Ruhestand geht. Küsperts Nachfolger in Nürnberg wird der Münchner Generalstaatsanwalt Christoph Strötz, wie die Staatskanzlei nach der Kabinettssitzung am Dienstag mitteilte. Der Präsident des Verfassungsgerichtshofs wird vom Landtag aus dem Kreis der drei bayerischen OLG-Chefs gewählt.

Küspert hatte seine Laufbahn in der bayerischen Justiz 1983 als Richter bei den Amtsgerichten Wolfratshausen und Garmisch-Partenkirchen begonnen. Später arbeitete er mehrere Jahre im Justizministerium, bis er 2003 Präsident des Landgerichts Regensburg wurde. 2010 wechselte er als Leiter der Personalabteilung zurück ins Ministerium, 2011 wurde er zum Nürnberger OLG-Präsidenten berufen. (dpa)

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