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Premiere für Fight for Independence

Dokumentarfilm wird vom 18. bis 21. Juni live gestreamt.

Das Nürnberger Opernhaus ist eine von mehreren Spielstätten des Nürnberger Staatstheaters.  Foto: Daniel Karmann/dpa
Das Nürnberger Opernhaus ist eine von mehreren Spielstätten des Nürnberger Staatstheaters. Foto: Daniel Karmann/dpa Foto: Daniel Karmann/picture alliance / dpa

Nürnberg.Als dritter Teil des zweijährigen Recherche- und Performance-Projekts „Fight (for) Independence“ der Costa Compagnie aus Berlin kommt am 18. Juni der gleichnamige abendfüllende Dokumentarfilm (Regie: Felix Meyer-Christian) auf der Projektwebseite der Gruppe (fightforindependence.cc) zur Premiere und wird vom 18. bis 21. Juni ab 20 Uhr live gestreamt. Die Online-Premiere wird von einer Online-Virtual-Reality-Ausstellung und einem Vermittlungsprogramm begleitet. Die Produktion von Costa Compagnie in Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg und dem Oldenburgischen Staatstheater sowie dem Edith-Russ-Haus für Medienkunst wird gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes und unterstützt von INVR.SPACE.

Der erste Teil des Großprojektes „Fight (for) Independence“, das multimediale Theaterprojekt „Independence for All“, feierte am 20. Juni 2019 seine Premiere am Staatstheater Nürnberg. Im Zentrum standen Unabhängigkeitsbewegungen in Franken und Bayern, dem Vereinigten Königreich und im Südsudan. Im Zusammenhang mit dem nun erscheinenden Film „Fight (for) Independence“ und zum Thema Unabhängigkeit entwickelt das Staatstheater Nürnberg derzeit ein lokalspezifisches Begleitprogramm mit verschiedenen Partnern in der Stadt, das während und nach dem Streaming-Zeitraum stattfinden soll.

Was ist Unabhängigkeit heute? Wollen wir dafür oder dagegen kämpfen? Und steht sie für Befreiung und Selbstbestimmung oder für Re-Nationalisierung und Ausgrenzung? Die afrodeutsche Schauspielerin Helen Wendt (Oldenburgisches Staatstheater) nimmt die Zuschauer/-innen mit auf eine Reise durch Unabhängigkeitsbewegungen in Mosambik, Südsudan, Großbritannien, Katalonien und Deutschland, während sie selbst um ihre individuelle Unabhängigkeit und Identität innerhalb der systemisch rassistischen Strukturen in ihrem eigenen Leben kämpft.

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