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Bilanz

Silvester hält die Feuerwehr auf Trab

Der Jahreswechsel beschert eine Vielzahl von Einsätzen.

Silvester feiern ist schön, aber nicht ungefährlich. Foto: Sophia Kembow
Silvester feiern ist schön, aber nicht ungefährlich. Foto: Sophia Kembow

Nürnberg.Der Jahreswechsel von 2019 auf 2020 bescherte den Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst in Nürnberg eine Vielzahl von Einsätzen. Auch aus Fürth und Erlangen sowie den Landkreisen Nürnberger Land, Fürth und Erlangen-Höchstadt gingen in der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg eine Vielzahl von Notrufen ein.

Als generelle Bilanz der Einsatzzahlen für den gesamten Zuständigkeitsbereich der Integrierten Leitstelle kann festgestellt werden, dass sich die Einsatzzahlen des Rettungsdienstes mit einer Steigerung von 326 auf 347 Einsätze nur leicht erhöht haben. Die Einsatzzahlen der Feuerwehren sind mit einer Steigerung von 66 auf 118 Einsätze um fast 80 Prozent in die Höhe geschossen. Die Gesamtanzahl der Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdienst ist somit um 19 Prozent gestiegen, der Schadensumfang der Brände ist jedoch deutlich zurückgegangen. Die Stadt Nürnberg kann sich aus Sicht der Brandschützer über einen guten Start in das Jahr 2020 freuen: Die Stadt blieb trotz der Vielzahl an Einsätzen von größeren Unglücken und Personenschäden verschont, so dass die Einsatzkräfte in den Feuerwachen sowie in der Integrierten Leitstelle auf einen Jahreswechsel mit dafür üblichem Einsatzaufkommen zurückblicken können.

In der einsatzstärksten Zeit zwischen 23.30 Uhr und 1.45 Uhr waren neben allen Kräften der Berufsfeuerwehr auch die ehrenamtlichen Kräfte fast aller Freiwilligen Feuerwehren von Nürnberg im Einsatz. Das Personal der Integrierten Leitstelle Nürnberg erhöhte für den Silvesterdienst die Anzahl der besetzten Einsatzleitplätze von sieben auf 19.

Zum ersten Brand einer Mülltonne kam es um 18.43 Uhr im Hinterhof der Jakobstraße. Das Feuer würde von Anwohnern gelöscht. Ab 23.30 Uhr waren die Brandeinsätze vor allem durch Feuerwerkskörper verursachte Brände von Wertstoff- und Müllcontainern, Hecken und Gestrüpp dann das Hauptgeschäft der Feuerwehr. Zwei kleinere Brände auf Balkonen wurden rasch gelöscht. Insgesamt wurden keine Personen lebensbedrohlich verletzt.

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