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Empfang

Vorfreude auf Oldtimer-Messe in Nürnberg

Auto-Klassiker sind heiß begehrt. Im Dezember trifft sich die Szene in Nürnberg – und hat sich bereits darauf eingestimmt.
Von Birgit Ropohl

Peter Ottmann (NürnbergMesse) und Karl-Ulrich Herrmann (Retro Classics) heißen die Gäste des „Pre-Opening“ willkommen.  Foto: Birgit Ropohl
Peter Ottmann (NürnbergMesse) und Karl-Ulrich Herrmann (Retro Classics) heißen die Gäste des „Pre-Opening“ willkommen. Foto: Birgit Ropohl

Nürnberg.„Pre-Opening“ steht auf der Einladung. Und diese „Vor-Eröffnung“ macht genau das, was sie soll: Sie gibt einen Vorgeschmack auf die Oldtimer-Schau „Retro Classics Bavaria“. Rund 150 geladene Gäste drängen sich am Donnerstagabend im Autohaus Löhlein in Wendelstein, um sich gemeinsam auf die Messe einzustimmen. Mit flotter Musik – und glänzenden Augen, wenn sich die Gespräche um automobile Raritäten drehen.

Da war natürlich Ex-Rennfahrer Jochen Mass, prominentester Besucher des Abends, ein besonders begehrter Gesprächspartner. Mit wem könnte man sich besser über Oldtimer unterhalten, als mit einem, der schon unzählige Modelle gefahren hat. Einem wie Jochen Mass eben, der seine Liebe zu alten Fahrzeugen so beschreibt: „Oldtimer tragen wir in unserm Herzen, als ein Stück Jugenderinnerung“.

Anfang Dezember findet Messe in Nürnberg statt

Die Faszination Oldtimer zieht immer mehr Menschen in ihren Bann. Die Szene wächst und wächst. Und ist, wie der Geschäftsführende Gesellschafter des Autohauses Löhlein, Till von der Hellen, sagt, dankbar, dass es seit 2016 die „Retro Classic Bavaria“ in Nürnberg gibt.

Sie ist ein Ableger der im Jahr 2001 von Karl-Ulrich Herrmann gegründeten „Retro Classics Stuttgart“, mit ihren 140 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche ein weltweit bedeutender Szene-Treff.

Im Nürnberger Messezentrum präsentiert die „Retro Classics Bavaria“ vom 6. bis 8. Dezember dem hiesigen Publikum, was Rang und Namen hat: Hersteller, Händler, Restauratoren ... Obwohl in Nürnberg erst dreimal veranstaltet, gilt die Messe bereits als wichtige regionale Plattform.

Muscle-Cars und Cabrio-Träume

Die Vorfreude also ist groß. Beim „Pre-Opening“ kommen die Oldtimer-Fans schnell miteinander ins Gespräch und erzählen von ihren Schätzen. Bernd Heinrich etwa schwärmt von seinen amerikanischen Muscle-Cars: „Mich faszinieren Autos, bei denen man noch rumschrauben kann.“ Jochen Mass spricht von „genussvollen Fahrten“ durch schöne Landschaften. Von denen kann Sophia Fröba, Miss Franken Classic, im Moment nur träumen. „Ich besitze keinen Oldtimer, aber vielleicht darf ich ja mal in einem mitfahren“, hofft sie. „An einem warmen Tag, in einem schönen Cabrio.“

Die Retro Classics

  • Termin: 6. bis 8. Dezember im Nürnberger Messezentrum, täglich 9 bis 18 Uhr, Hallen 3, 3A, 4 und 4A

  • Eintritt: reguläre Tageskarte 18 Euro, Zwei-Tages-Karte 28 Euro, ab 16 Uhr Happy-Hour-Karte acht Euro

  • Retro-Nacht: 6. Dezember ab 18.30 Uhr in Halle 3A: Musik, Show, Talkrunden mit Experten. Der Eintrittspreis ist in der Tageskarte enthalten.

Peter Ottmann, CEO der NürnbergMesse, zeigt sich begeistert, mit der „Retro Classics Bavaria“ eine „so hoch renommierte Veranstaltung“ in Nürnberg zu haben. Karl-Ulrich Herrmann mache seine Sache großartig, betont der Messe-Geschäftsführer. Herrmann seinerseits erklärt, ohne die „großartige Unterstützung der NürnbergMesse“ wäre es nie zu dieser Zusammenarbeit gekommen.

Ex-Rennfahrer auf der Bühne

Herrmann dankt auch den „vielen engagierten Partnern“. Sie erst ermöglichten aufwendige Sonderschauen ebenso wie ein vielseitiges Rahmenprogramm. So lädt die Retro-Nacht am 6. Dezember zum, sagt Herrmann, „entspannten Miteinander mit anregenden Gesprächen, raffinierten Köstlichkeiten und stimmungsvoller Musik“ ein. Bei Talkrunden plaudern unter anderem die Ex-Rennfahrer Jochen Maas, Christian Danner und Roland Asch sowie der frühere BMW-Motorsportchef Mario Theissen aus dem Nähkästchen.

Was Herrmann bei seinen Messen auffällt: „Die Besucher werden jünger und weiblicher. Und sie bleiben länger.“ Die Verweildauer liege inzwischen bei fünf Stunden.

Und: „Nürnberg ist für uns das Tor zum Osten“. Sehr viele Oldtimerfreunde kämen aus der Tschechischen Republik und aus Ungarn. Was allerdings noch etwas fehle, seien Besucher aus Thüringen und Sachsen. „Doch daran arbeiten wir.“

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