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Advent

Weihnachtsvielfalt in Franken

Den Nürnberger Christkindlesmarkt kennt jeder. Aber auch viele andere Städte locken mit unterschiedlichsten Angeboten.

Zahlreiche Besucher drängen sich jedes Jahr zwischen den Marktbuden auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Aber auch zahlreiche andere Städte in Franken locken mit stimmungsvollen Angeboten. Foto: picture alliance/dpa
Zahlreiche Besucher drängen sich jedes Jahr zwischen den Marktbuden auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Aber auch zahlreiche andere Städte in Franken locken mit stimmungsvollen Angeboten. Foto: picture alliance/dpa

Nürnberg.Das ist wie ein großer Adventskalender, bei dem sich hinter jedem Türchen eine Überraschung verbirgt. Nur, dass es sich bei den Türchen hier um stattliche Tore handelt, durch die man historische Städte oder Schlösser betritt. Hier ist eine große Weihnachtsvielfalt zu Hause, zu der geliebte Klassiker ebenso gehören wie stimmungsvolle Geheimtipps.

Wer Lichterglanz und Lebkuchen liebt, ist im Advent in den fränkischen Städten immer richtig. Ihre historischen Plätze sind wie geschaffen für einen Weihnachtsmarkt: Das gilt für die Mittelalterstädte Rothenburg ob der Tauber oder Dinkelsbühl ebenso wie für Ansbach und Bayreuth mit ihrer barocken Eleganz. Eine Stadt freilich hat den Ruf Frankens als Weihnachtsland weit in die Welt hinausgetragen: Ein Winter ohne den Nürnberger Christkindlesmarkt (29. November bis 24. Dezember 2019) ist einfach unvorstellbar. Seine Geschichte lässt sich bis ins Jahr 1628 zurückverfolgen und es scheint, als würde diese „Stadt aus Holz und Tuch“ auf dem Hauptmarkt ewig jung zu bleiben, vielleicht auch deshalb, weil den weihnachtlichen Nachwuchs schon früh eine eigene „Kinderweihnacht“ auf dem nahen Hans-Sachs-Platz begeistert.

Hier finden Sie die Weihnachtsmärkte rund um Neumarkt:

Die Stadtteile entdecken

Nürnberg ist gleichzeitig ein hervorragendes Beispiel dafür, dass es sich immer lohnt, die Augen nach einem weihnachtlichen Geheimtipp offen zu halten. Abseits des großen Treibens auf dem Hauptmarkt bieten die Nürnberger Stadtteile eine wunderbare Abwechslung: Diese findet sich zum Beispiel in Gostenhofen, wo es vom 30. November bis 23. Dezember wieder heißt „GOHO HOHO“ mit Granatapfel-Glühwein, Glühbier und einer Runde Eisstockschießen auf dem Adventsmarkt vor der Dreieinigkeitskirche. Die Stadtteil-Weihnachtsmärkte sind zudem eine gute Gelegenheit, um historische Ecken in Nürnberg zu entdecken, die etwas abseits der Touristenpfade liegen: In Gleißhammer zum Beispiel wird das Zeltnerschloss vom 30. November bis 1. Dezember zur Weihnachtsmarktkulisse und auch das Schloss in Almoshof zeigt sich beim Weihnachtsmarkt äußerst stimmungsvoll (7. Dezember) . Sogar Waldromantik ist in Nürnberg möglich: beim Weihnachtsmarkt mit vielen frisch geschlagenen Christbäumen am Forstamt (7. Dezember) oder bei der Waldweihnacht im Fischbacher Felsenkeller (15. Dezember)

Burgen erkunden

  • Burgerlebnis:

    Das Nürnberger Land eignet sich auch bestens, um eine besonders stimmungsvolle Seite der fränkischen Vorweihnachtszeit kennenzulernen. Seine Hügel schmücken viele ehrwürdige Burgen, zu denen auch die Burgthanner Burg zählt.

  • Burgthann:

    Der Burghof bietet am 14. und 15. Dezember einem der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte der Urlaubslandschaft.

Mit einer Waldweihnacht wartet zudem Nürnbergs Nachbarstadt Erlangen auf – und zwar auf einem der schönsten Plätze der Stadt. Dass dies hervorragend zusammenpasst, zeigt sich vom 25. November bis 24. Dezember auf dem Schlossplatz. Erlangen bietet noch zwei weitere Möglichkeiten, es sich winterlich gut gehen zu lassen: beim Historischen Weihnachtsmarkt (25. November bis 24. Dezember) mit viel Mittelalterflair sowie beim Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Kirchenplatz (25. November bis 24. Dezember). Verbunden werden die drei Märkte bei der Führung „Erlanger Weinachtszauber3-Tour“, die die Teilnehmer mit Leckereien sowie Interessantem über weihnachtlichen Bräuche in der Hugenottenstadt verwöhnt.

Genuss und Geschichte

Im Nürnberger Land setzt sich die Kombination aus vorweihnachtlichem Genuss und Geschichte fort: Besucher der Weihnachtsmärkte in Lauf an der Pegnitz (28. November bis 24. Dezember) oder in Hersbruck (28. November bis 23. Dezember schlendern nicht nur durch die Budenstädte, sondern erkunden zudem bei Führungen die historischen Keller unter der Laufer Altstadt oder steigen auf den Hersbrucker Rathausturm.

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