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ÖPNV

Zwölf neue Straßenbahnen ab 2022

Die VAG sichert sich außerdem Optionen für 75 weitere SiemensBahnen.

Zwölf dieser neuen Siemens-Avenio-Straßenbahnen sollen bald durch Nürnberg fahren.  Foto: Andreas Messner
Zwölf dieser neuen Siemens-Avenio-Straßenbahnen sollen bald durch Nürnberg fahren. Foto: Andreas Messner

Nürnberg.Die VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft hat Siemens Mobility den Auftrag erteilt, neue Straßenbahnen für Nürnberg zu liefern. Die Basisbestellung umfasst zwölf Bahnen des Typs Avenio, die bis Ende 2022 zur Angebotsverstärkung geliefert werden sollen. Zudem beinhaltet der Auftrag Optionen für den Bau von weiteren 75 Fahrzeugen, die voraussichtlich bis 2034 beauftragt werden können.

Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der VAG, erläutert die Bestellung: „Wir wollen unseren Kunden auf den bestehenden Linien mehr Verbindungen anbieten, insbesondere dort, wo in den nächsten Jahren die Nachfrage weiter steigen wird, wie beispielsweise in der Südstadt oder vom Hauptbahnhof aus Richtung Norden. Wir halten uns zudem alle Optionen für eine Verkehrswende offen. Und am Ende haben wir auch schon an den Ersatz der aktuellen Flotte gedacht.“ Ergänzend fügt Hasler hinzu: „Mit Siemens Mobility haben wir einen zuverlässigen Partner gewonnen. Die gute technische Ausführung des Avenio wird sicherstellen, dass wir die Fahrzeuge zügig in Betrieb nehmen können. Der Avenio ermöglicht uns in Zukunft auch die Nachrüstung für einen teils oberleitungsfreien Betrieb.“

Die VAG hat nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für den Auftrag an Siemens Mobility erteilt. Bei dem Modell Avenio handelt es sich um ein bewährtes Modell, das einen stufenlosen Zugang ermöglicht. Die Bahnen bieten ganzjährige Klimatisierung und WLAN-Ausstattung. Dank der großen Stückzahl habe die VAG für den Basisauftrag einen attraktiven Preis bekommen, heißt es in einer VAG-Mitteilung. Gesamtkosten in Höhe von 44 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Der Freistaat Bayern fördert die zwölf ersten Straßenbahnen mit rund 40 Prozent der förderfähigen Anschaffungskosten, in Summe rund 14 Millionen Euro.

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