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Polizei

Mann verletzte sich selbst mit Messer

Ein Beziehungsstreit endete am Dienstagabend in Burglengenfeld mit Gewalt. Ein Hubschrauber brachte den verletzten Mann in eine Klinik.
Von André Baumgarten

Die Feuerwehr leuchtete für den Rettungshubschrauber eine Wiese in Burglengenfeld aus. Ein 46-Jähriger hat sich bei einem Beziehungsdrama selbst ein Messer in den Bauch gestochen.
Die Feuerwehr leuchtete für den Rettungshubschrauber eine Wiese in Burglengenfeld aus. Ein 46-Jähriger hat sich bei einem Beziehungsdrama selbst ein Messer in den Bauch gestochen. Foto: Baumgarten

Burglengenfeld. Der Versuch, die vor einigen Wochen beendete Beziehung mit einer 30-Jährigen zu retten, hat am Dienstagabend ein dramatische Ende genommen. Nach einem Streit und Handgreiflichkeiten stach sich ein 45-Jähriger selbst ein Messer in den Bauch. Das rief die Polizei sowie zahlreiche Rettungskräfte auf den Plan. Der Mann musste mit einem Rettungshubschrauber in die Uniklinik nach Regensburg geflogen werden. Laut Auskunft der Polizei besteht keine Lebensgefahr.

Wie Heiko Sedelmaier, stellvertretender Leiter der Polizeiinspektion Burglengenfeld auf MZ-Nachfrage sagte, hatte der Mann vor der Kurzschlusshandlung seine ehemalige Lebensgefährtin grob festgehalten, gewürgt und sie mit dem Küchenmesser bedroht. Das Ganze spielte sich in einem Mehrfamilienhaus in Burglengenfeld ab. Die 30-Jährige suchte daraufhin bei Nachbarn um Hilfe – doch auch diesen gelang es nicht, den 45-Jährigen zu beruhigen. Sie riefen daraufhin die Polizei.

Noch während des Telefonats stieß sich der Mann laut Sedelmaier das Messer selbst in den Bauch. Er erlitt dabei aber keine inneren Verletzungen; wie sich im Laufe der Nacht herausstellte. Mehrere Streifenwagen der Polizei eilten daraufhin zum Einsatzort. Bis zum Eintreffen des Notarztes und der Rettungskräfte des BRK versorgten die Nachbarn den Mann. Nachdem der 45-Jährige vor Ort stabilisiert war, brachte ihn der Rettungshubschrauber nach Regensburg. Die Feuerwehr übernahm die Ausleuchtung des Landesplatzes auf einer Wiese nahe dem Bulmare.

Von der Polizei wurde laut Sedelmaier zudem ein Kriseninterventionsteam und der Notfallseelsorger alarmiert, um die ehemalige Lebensgefährtin wie auch die Nachbarn, die ihr zu Hilfe geeilt waren, noch vor Ort zu betreuen.

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