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Sonntag, 19. August 2018 32° 2

Jubiläum

106 Vereine feierten Aufhausens Wehr

Das Fest zum 150-jährigen Bestehen erntete von allen Seiten Lob. Der Gottesdienst fand in einer „grünen Basilika“ statt.
Von Yvonne Weigl

Ein beeindruckendes Erlebnis war der Festzug mit 106 Vereinen (davon sieben Blaskapellen) durch Aufhausen. Foto: Yvonne Weigl
Ein beeindruckendes Erlebnis war der Festzug mit 106 Vereinen (davon sieben Blaskapellen) durch Aufhausen. Foto: Yvonne Weigl

Aufhausen.Nach drei Jahren Vorbereitungszeit war es nun endlich soweit für Festleiter Toni Schmid und seine Männer und Frauen von der Freiwilligen Feuerwehr: Das Festwochenende zum 150-jährigen Bestehen des Vereins konnte bei traumhaft schönem Sommerwetter gefeiert werden.

Den ganz großen Show-down gab es am Sonntag mit dem Festgottesdienst samt Fahnensegnung unter Leitung von Pfarrer Pater Johannes und Pater Winfried und dem Festzug unter der Teilnahme von der stattlichen Zahl von insgesamt 106 Vereinen inklusive sieben Blaskapellen. Der Umzug beeindruckte daher mit einer Vielzahl von Fahnen und Feuerwehranzügen und stimmungsvoller Blasmusik. Fleißig wurden Fahnen geschwungen, die Vereine feuerten sich gegenseitig an, Sirenen waren zu hören. Das Fest unter der Federführung von Toni Schmid hatte eine tolle Atmosphäre. Der Festleiter genoss sichtlich gelöst die Lorbeeren seiner Organisationsarbeit der letzten Jahre zusammen mit dem Festausschuss. Begeistert dabei waren auch Festmutter Andrea Froschhammer, Festbraut Jasmin Bauer und mehr als 20 Festdamen.

Mehr Bilder von der Feier sehen Sie hier:

150 Jahre Feuerwehr Aufhausen

Eine idyllische Atmosphäre hatte der Festgottesdienst im Pfarrgarten. Die verschiedenen Abordnungen der Vereine saßen unter voll mit Äpfeln hängenden Bäumen, es wurde geratscht, ein Meer an Fahnen war zu sehen, die Vögel stimmten ihr Lied an. Mit den richtigen Worten beschrieb Pater Johannes die Stimmung, als er die Vereinsabordnungen in seiner „grünen Basilika“ begrüßte. „Gott zu Ehr, dem nächsten zur Wehr“ waren seine Begrüßungsworte.

„Wir haben keine Streitigkeiten gehabt, keinen Unfall.“

Rainer Röcklm Schirmherr

Schirmherr Rainer Röckl träumte 50 Jahre lang von diesem Fest. Denn als dreijähriger Knirps durfte er nicht zur 100-Jahr-Feier. Seine Mutter war damals Festmutter. Er selbst musste aber mit der Oma zu Hause bleiben. Nun wurde sein langes Warten belohnt und er durfte sogar Schirmherr sein: „Wir haben das perfekte Wetter gehabt. Ich hab’s ein bisschen regnen lassen, damit die Landwirte etwas Wasser haben. Wir waren bei so vielen Fahnenweihen, aber wir haben die beste Stimmung. Wir haben tolle Leute dabei. Alles ist top organisiert. Und das muss man mal hervorheben: Wir haben keine Streitigkeiten gehabt, keinen Unfall. Es ist einfach eine tolle Mannschaft.“ Auch Bürgermeister Johann Jurgovsky konnte nur noch von einem „wunderbar vorbereiteten Fest“ sprechen.

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