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Finanzen

3,83 Millionen Euro für das Personal

Der Schierlinger Marktrat beriet den Etat für 2018 vor. Auch bei Investitionen ist für Kinderbetreuung einiges eingeplant.
Von Fritz Wallner

Die Kinderbetreuung wird weiter ausgebaut. Foto: Wallner
Die Kinderbetreuung wird weiter ausgebaut. Foto: Wallner

Schierling.Der vom Ausschuss für wirtschaftliche Entwicklung vorberatene Haushaltsentwurf des Markts Schierling für 2018 sieht Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungsteil von gut 15,3 Millionen und im Vermögensteil von über fünf Millionen Euro vor. Herausragend sind Maßnahmen zur Sanierung und Erweiterung der Abwasseranlage im Sinne des Umweltschutzes, die mit 1,1 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Kämmerin Irene Berger hat die Grundlagen für das umfangreiche Werk erarbeitet und zusammen mit Bürgermeister Christian Kiendl und den Ausschussmitgliedern bei der Beratung fortentwickelt. Auch die Marktratsfraktionen haben ihre Vorschläge und Ideen eingebracht. Die größten Posten bei den Einnahmen macht mit 4,7 Millionen Euro der Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer aus, gefolgt von der Gewerbesteuer mit 3,0 und der Grundsteuer mit einer Million Euro. Vom Freistaat sind Schlüsselzuweisungen von 715000 Euro und vom Bund als Beteiligung an der Umsatzsteuer 390000 Euro zugesagt.

Den größten Brocken bei den Ausgaben bildet die Kreisumlage mit über 3,4 Millionen Euro. Außerdem sind 640000 Euro an Gewerbesteuerumlage abzuführen. Bei den Kreditzinsen wirkt sich die Niedrigzinspolitik der letzten Jahre aus, sodass 2018 nur noch 89000 Euro dafür aufzuwenden sind. Zehn Jahre zuvor betrugen sie noch über 300000 Euro.

Den größten Brocken bei den laufenden Ausgaben bilden die Personalausgaben mit 3,83 Millionen Euro. Davon entfallen allein auf das Personal für die Kinderbetreuung (Kinderkrippen, Kindergärten und Kinderhort) 1,46 Millionen Euro. Für die Verwaltung sind 974000 Euro, für den Bauhof 604110 Euro und für alle anderen Bediensteten 753740 Euro angesetzt.

Seit einigen Jahren steht die Kinderbetreuung auch bei den Investitionen an prominenter Stelle. Nach dem Neubau von Kindergarten und Kinderkrippe am Wohngebiet „Am Regensburger Weg“ sind heuer rund 500000 Euro für den Umbau des ehemaligen Sparkassengebäudes Eggmühl zu einer weiteren Kindergartengruppe eingeplant. Fast 700000 Euro sind für das Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus Pinkofen angesetzt und noch einmal 200000 Euro für die Gestaltung der Dorfmitte. Auch für Buchhausen starten solche Aktivitäten. Für Planungskosten stehen 60000 Euro bereit. Da wundert es nicht, dass die gesamte Investition für die Abwasserbeseitigung über Kredite finanziert wird.

Für die Erweiterung der Park-and-Ride-Anlage am Bahnhof Eggmühl stehen 185000 Euro im Haushaltsplan, für Bürgersteige 220000 und für den teilweisen ökologischen Ausbau des Allersdorfer Baches 50000 Euro. Für den Breitbandausbau sind weitere 35000 Euro vorgesehen.

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