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Samstag, 24. Februar 2018 2

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Ändert sich das Oldtimerfest?

Der Kallmünzer Bürgermeister stößt eine Diskussion an. Eine Lösung haben die Veranstalter noch nicht.
Von Stephan Neu

Beim 20. Oldtimerfest waren weniger Fahrzeuge vertreten als beim Vorgängertreffen. Foto: Neu

KALLMÜNZ.Soll das Oldtimerfest in der bisherigen Weise weitergeführt werden? Bürgermeister Ulrich Brey stieß bei der Jahresversammlung der Oldtimer-Freunde eine Diskussion darüber an. Vor 30 Mitgliedern berichtete Vorsitzender Herbert Baumer zunächst, dass man im vergangenen Jahr sechs neue Mitglieder, darunter auch Pfarrer Andreas Giehrl, gewinnen konnte. Somit zählt der rührige Verein aktuell 153 Mitglieder.

Vorsitzender Baumer berichtete von zwölf Vorstandssitzungen und verschiedenen Veranstaltungen, die besucht wurden. So nahmen die Mitglieder an einigen Oldtimertreffen, der Kapelleneinweihung in Fischbach oder auch dem Stockturnier in Traidendorf teil.

Bedingt durch das Pfingstwochenende kamen weniger Besucher und Teilnehmer zum 20. Oldtimertreffen als in den anderen Jahren. Insgesamt konnten die Gäste 400 Fahrzeugen, darunter 158 Schlepper, 92 Motorräder, 133 Autos und 17 sonstige Fahrzeuge am Kallmünzer Schmidwöhr besichtigen. Zum Vergleich: Beim 19. Oldtimersommerfest kamen mit 664 Fahrzeugen über die Hälfte mehr Oldtimer zum Treffen nach Kallmünz.

Neben den Oldtimer-Freunden waren auch Helfer des FC Bayern-Fanclubs und der Dorfgemeinschaft Schirndorf-Mossendorf mit dabei. Herbert Baumer bedankte sich bei allen Helfern für die gute Unterstützung.

Vom Erlös der Tombola konnten jeweils 1000 Euro an die Familie Hierl aus Lupburg sowie an den VKKK Regensburg gespendet werden. Bürgermeister Ulrich Brey zollte den Oldtimer Freunden ein großes Lob für die viele Arbeit, die Kameradschaft und Harmonie innerhalb des Vereins. Er sprach das letzte Sommerfest an und fragte, ob der Samstagabend mit Musik und Bierzeltbetrieb noch rentabel sei oder ob künftig darauf verzichtet werden sollte. Eine Tagesveranstaltung auf dem eigenen Vereinsgelände wäre sicher eine schöne Alternative, die weniger Aufwand und Unkosten verursachen würde. Von einigen Mitgliedern wurde das Thema Sommerfest angesprochen, eine Vielzahl der Mitglieder wollte die Veranstaltung in Zukunft nur alle zwei Jahre durchführen, andere wollten verschiedene Aufgaben abgeben, die Rundfahrt streichen oder die gesamte Veranstaltung verkleinern. Eine endgültige Lösung wurde noch nicht gefunden.

Für dieses Jahr haben die Oldtimer-Freunde bereits wieder einige Termine geplant, so sind am Faschingssamstag das Kesselfleischessen und am Aschermittwoch das Fischessen geplant. Der Vereinsausflug soll im April oder Mai stattfinden, Vorschläge nimmt die Vorstandschaft gerne entgegen. Es sind wieder Ausfahrten zu regionalen Oldtimertreffen geplant, im September ist die Stodlkirwa mit einem Frühschoppen geplant. Geplant wäre auch wieder ein Feldanbau bei entsprechender Bereitschaft der Mitglieder.

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