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Donnerstag, 20. September 2018 27° 1

Donaustauf

Altbürgermeister Lauberger erhält eine Burg

Beschwingt und voller Freunde feierte Altbürgermeister Hans Lauberger 80. Geburtstag.

Hans Lauberger (Mitte) erhielt eine Ansicht der Burg Foto: Petra Schmid
Hans Lauberger (Mitte) erhielt eine Ansicht der Burg Foto: Petra Schmid

Donaustauf.Beschwingt und voller Freunde feierte Altbürgermeister Hans Lauberger 80. Geburtstag. Auch wenn die Gesundheit etwas angeschlagen ist, und er seinen ehemals federnden Gang nun durch einen Gehstock etwas unterstützen muss, eines zeichnet ihn immer noch aus – das oft spitzbubenhafte Blitzen in seinen Augen.

Gesellschaft, Leben um ihn, bringen sein Gesicht zum Strahlen. Es sei ihm eine Freude in so großer Runde seinen Ehrentag zu feiern, begrüßte er die zahlreichen Gäste. Hier sei er in seinem Element, erklärte der Jubilar. Außer der Familie und Bekannten ließen auch viele Vereinsvertreter, Weggefährten und Gemeindevertreter den Altbürgermeister hochleben. „Wie viele Bürgermeister wir haben“, sagte er scherzhaft in Richtung des Bürgermeisters Jürgen Sommer und des zweiten Bürgermeisters Wolfgang Weigert. Ihn habe man ja mittlerweile in die Rente geschickt, denn er habe schließlich die Leute lang genug geärgert, nahm er sich selbst auf die Schippe. Lauberger lenkte, als Vorgänger von Sommer, die Geschicke des Marktes Donaustauf 18 Jahre lang.

Bei seiner Begrüßungsrede war freilich etwas Geduld gefragt, denn rund ein Dutzend Vereine hieß er willkommen. Einer der Gäste merkte launig an, als er noch ein kleiner Bub war, habe er schon den Hans gekannt. Lauberger nahm dies lachend zur Kenntnis und sagte weiter: „Der 80. Geburtstag ist schließlich kein Verdienst, der komme einfach auf einen zu.“ Er hoffe, dass er mit Gottes Hilfe noch einige Jahre leben dürfe, fasste er zusammen und übergab das Wort an Bürgermeister Jürgen Sommer, denn er wolle nix über sich selber erzählen.

Sommer ließ Lauberger im Namen der Marktgemeinde hochleben. Der Altbürgermeister habe einen hohen Stellenwert für alle und alle seien stolz, ihn zu haben. Lauberger habe in den 18 Jahren seiner Amtszeit die Geschicke des Marktes geleitet, geprägt und in gute Bahnen gelenkt, lobte der Rathauschef. Da Lauberger ein Fan der Burgruine sei, erhalte er ein Gemälde der Burg, erklärte Sommer. In Laubergers Amtszeit habe er als Marktrat so manches Mal die Klinge gekreuzt und ein Satz sei ihm besonders in Erinnerung geblieben. „Ja, das ist richtig Herr Kollege, ich könnte etwas dazu sagen, aber als Bürgermeister muss ich nicht immer etwas dazu sagen“, zitierte Sommer. Nach diesem Leitsatz handle er nun auch gelegentlich, räumte der Rathauschef lachend ein.

Jubilar Lauberger bedankte sich gerührt, denn die Burg sei sein Leben lang schon sein Steckenpferd gewesen. Für ihn als „Ober-Marktler“, sei die Burg von Kindesbeinen an seine Heimat und der liebste Aufenthaltsort gewesen, sagte Lauberger abschließend. Noch lange wurde zu den Klängen der Blaskapelle gefeiert.

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