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Mittwoch, 23. Mai 2018 26° 2

Verkehr

Baufahrzeuge stecken in der Sackgasse

Anwohner in Geisling beschweren sich bei der Bürgerversammlung. Der Bürgermeister verspricht eine bessere Beschilderung.
Von Hans Biederer

Kritik, Wünsche und Anregungen zum neuen Baugebiet gab es bei der Bürgerversammlung. Foto: Biederer

Geisling.Kritik, Wünsche und Anregungen zum neuen Baugebiet waren die Hauptthemen der Bürgerversammlung in Geisling. Jürgen Betz stellt immer wieder fest, dass Schwerlastfahrzeuge wie Betonmischer versuchen, das neue Baugebiet über die St.-Ursula-Straße anzufahren. „Sie stecken dann aber in der Sackgasse fest. Es wäre doch sinnvoll, wenn man in der Mintrachinger Straße entsprechende Hinweisschilder aufstellt“, meinte er. Bürgermeister Jürgen Koch entgegnete: „Ortsfremde Fahrer sehen die Baukräne und biegen dann gleich in die erstbeste Straße ab.“ Er versprach, hier eine sinnvolle Beschilderung anbringen zu lassen, zumal in diesem Jahr eine rege Bautätigkeit zu erwarten sei.

Klaus Gerlach informierte in diesem Zusammenhang, dass derzeit mehrere Feldgrundstücke im Umland zur Versteigerung angeboten werden. „Hat die Gemeinde Interesse, diese Grundstücke zu erwerben, um Tauschgrundstücke zu besitzen? Mir geht es speziell um das neue Baugebiet. Dieses kann ja derzeit nicht erweitert werden, weil der Landwirt kein weiteres Bauland verkauft. Wenn man ihm aber Tauschflächen anbietet, könnte man das Problem mit der Sackgasse im Baugebiet ganz einfach mit der Erweiterung lösen“, regte Gerlach an.

Der Versteigerungstermin am 16. Mai sei ihm sehr wohl bekannt, sagte Bürgermeister Koch. Jedoch habe die Gemeinde derzeit andere Aufgaben, als irgendwelche Grundstücke zu erwerben, ergänzte er. Trotzdem sei es sein Wunsch, das Baugebiet vollständig abrunden zu können.

Weiter fragte Gerlach, ob die Gemeinde grundsätzlich Interesse habe, Gewerbegebiete auszuweisen. „Unser Flächennutzungsplan beinhaltet Gewerbeflächen. Diese Flächen befinden sich jedoch in Privathand“, stellte der Rathaus-Chef fest. Er sprach sich jedoch eher für den Erhalt des ländlich geprägten Raums aus. „Gewerbegebiete haben aber doch nicht nur Nachteile. Sie bringen Arbeitsplätze und Gewerbesteuern, die nicht unerheblich sein würden“, betonte Klaus Gerlach.

Rupert Raith wollte die Widmung des Weges wissen, die zu seinem Hofanwesen führt. Seine Frage bezog sich auf die Übernahme möglicher Kosten bei einer erforderlichen Fahrbahnsanierung. „Dies ist ein ausgebauter öffentlicher Feld- und Waldweg. Die Jagdgenossenschaft übernimmt hier 75 Prozent und die Gemeinde 25 Prozent der anfallenden Kosten“, so Koch. Der Antragsteller bat um eine Umwidmung in eine Gemeindeverbindungsstraße, so wie dies auch nach Maiszant und Seppenhausen der Fall sei.

Strassenbau

  • Planung:

    Noch 2018 wird auf der B 8 die Linksabbiegespur nach Leiterkofen gebaut. Diese soll zeitgleich mit Asphaltierungsarbeiten zwischen der Abzweigung nach Wörth und dem Parkplatz sowie von Roith bis Wolfskofen erfolgen.

  • Verkehr:

    Dafür wird die B 8 für eineinhalb Wochen total gesperrt.

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