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Freitag, 21. September 2018 27° 1

Kirche

Beim Jubiläum gibt es Suppe

Die Gemeinde Aufhausen finanziert die Einladungen und die Verköstigung beim Fest der Kirche. Der Stiftsgasthof hat Mängel.
Von Gabriele Thomann

Die Aufhausener Kirche feiert das Jubiläum der Wallfahrt. Die Gemeinde steuert dazu einiges bei. Foto: Philipp Seitz
Die Aufhausener Kirche feiert das Jubiläum der Wallfahrt. Die Gemeinde steuert dazu einiges bei. Foto: Philipp Seitz

Aufhausen. Das Wallfahrtsjubiläum beschäftigte den Gemeinderat in der jüngsten Sitzung. Am 6. Mai finden ein Festgottesdienst, eine Ausstellung, ein Vortrag und eine abschließende Vesper statt. Pfarrei und Gemeinde werden gemeinsam feiern. Die Gäste erhalten eine kostenlose Gulaschsuppe.

Bürgermeister Johann Jurgovsky sagte in der Sitzung, er rechne mit rund 1000 Gästen. Die Kosten für Suppe und Einladungen übernimmt die Gemeinde. Die weiteren Auslagen trägt die Nerianerstiftung. Verwaltungsleiter Georg Schmalhofer hatte die vorläufigen Haushaltszahlen 2018 vorbereitet. Daraus war ersichtlich, dass eine Rücklagenentnahme von 140 000 Euro erforderlich ist. Der Schuldenstand, der rund 526 000 Euro beträgt, kann um knapp 380 000 Euro gesenkt werden und liegt dann nur noch bei 146 000 Euro.

Matrix für die Bauplätze

Dem stehen dann Rücklagen von rund 1,15 Millionen Euro gegenüber. Der Haushalt soll in der nächsten Sitzung beschlossen werden. Der Bürgermeister informierte, dass aufgrund der Anmeldungen im Kindergarten 19 Plätze fehlen. Bis zum Neubau soll ein Provisorium, wenn möglich in den Räumen der Hauptschule, geschaffen werden. Langfristig müssen neue Räume für zwei Kindergartengruppen und eine Kinderkrippe geschaffen werden. Die Nerianerstiftung wird dies nicht mehr übernehmen. Auch das Landratsamt wünscht sich einen anderen Betreiber. Vom Gemeinderat wurde die Sanierung des Leichenhauses angeregt. Am Friedhof fehlen Urnengräber.

Beim Breitbandausbau hat die Gemeinde noch 50 000 Euro aus Bundesfördermitteln für Planungen zur Verfügung. Allerdings sind diese für „weiße Flecken“ (Versorgung unter 30 Mbit/s) gedacht. Diese gibt es in Aufhausen nicht. Einzelne Anwesen werden auch nach dem Ausbau nicht die Mindestversorgung erhalten. Dies liegt daran, dass der Nahbereich aus gesetzlichen Vorgaben nicht ausgeschrieben werden darf. Bürgermeister Johann Jurgovsky stellte dem Gemeinderat eine Matrix für die Vergabe von Bauplätzen vor. Bewertet werden die Kriterien Wohnort, Nutzung, Kinder, Lebensgemeinschaft, Alter und Bewerbungseingang. Dies wird in einem Punktesystem skaliert. Der Gemeinderat war mit der Vorgehensweise einverstanden.

Feuchttücher verstopften Pumpe

In der Kläranlage musste eine Wasserpumpe zum Preis von 4000 Euro kurzfristig ausgetauscht werden. Schuld für den Defekt waren hauptsächlich Feuchttücher, die über die Kanalisation in der Kläranlage gelandet waren. Darauf sollten die Bürger besser verzichten, appellierte der Bürgermeister.

Bei der Begehung des Stiftsgasthofs bezüglich des Brandschutzes wurde festgelegt, dass bei größeren Veranstaltungen eine Brandwache aufgestellt werden muss. Betroffen sind davon unter anderem der Kinderfasching und die Faschingsbälle. Die Feuerwehr ist hier bereits eingesprungen.

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