MyMz
Anzeige

Freizeit

Beratzhausen wird Hüpfburg-Paradies

In Beratzhausen kann im Juni gehüpft werden, bis die Luft ausgeht: 40 aufblasbare Spielplätze warten auf die Besucher.
Von Heiner Stöcker

Toben und Spaß haben auf 7000 Quadratmetern – Hüpftasia Beratzhausen soll für die ganze Familie sein. Foto: Hüpfburg Paradies Oberpfalz/Dick
Toben und Spaß haben auf 7000 Quadratmetern – Hüpftasia Beratzhausen soll für die ganze Familie sein. Foto: Hüpfburg Paradies Oberpfalz/Dick

Beratzhausen.Es kommt was Großes auf die Marktgemeinde zu: Hüpftasia Beratzhausen wird am 15. Juni seine Pforten öffnen. „Das wird der Hammer“, sind sich der Leiter des Bauhofs Christian Koller und Organisator Matthias Beer sicher. Der Plan: Auf mehr als 7000 Quadratmetern auf dem Volksfestplatz werden sich Familien und vor allem Kinder nach Herzenslust austoben können. „Wir werden da 30 bis 40 Hüpfburgen aufbauen, einen großen Park anlegen“, sagt Markt- und Kreisrat Beer im Gespräch mit der Mittelbayerischen Zeitung.

Das leibliche Wohl kommt dabei nicht zu kurz. Die Energiereserven können die Hüpf-Begeisterten dann an Ständen mit Essen und Trinken wieder auffüllen. Geplant sind Wurstsemmeln, Wienerl-Semmeln, Kaffee und Kuchen und Getränke „zu fairen Preisen“.

Besucherzahl ist noch offen

Wie viele Gäste kommen werden, wagt Beer nicht zu schätzen. Es gab zunächst keine Werbung für die Veranstaltung. „Wir haben nur auf Facebook einen Eintrag gemacht. Und der ist sofort für unsere Verhältnisse viral gegangen.“ Am Mittwoch hatte das Event Hüpftasia Beratzhausen auf der Sozial Media-Plattform rund 3250 Interessenten und mehr als 280 Zusagen. „Das hat uns total überrascht – damit hatten wir überhaupt nicht gerechnet.“

Offiziell öffnet Hüpftasia am Wochenende vom 15. bis 17. Juni. Bereits am 14. Juni gibt es ein kleines „Pre-Opening“. Beer und seine Mitstreiter haben die Kindergärten eingeladen. „Man könnte sagen, das wird ein kleiner Testlauf, die Kinder können sich das schon mal ein anschauen und Gas geben.“

Finanzieren soll sich Hüpftasia Beratzhausen allein über die Eintrittsgelder. Kinder werden laut Beer 8 Euro kosten – „und für die zwangsverpflichteten Erwachsenen kostet es 4 Euro“. Das finanzielle Risiko trägt allein die Firma Hüpfburg Paradies Oberpfalz aus Nittenau. Das Unternehmen kümmert sich um den ganzen Betrieb. „Die Marktgemeinde muss nichts dazu zahlen.“ Es hätte auch ein anderes Modell gegeben, in dem die Gemeinde die Hüpfburgen anmietet und selbst betreibt. Aber im aktuellen Entwurf – sollte die Veranstaltung wetterbedingt ins Wasser fallen – entstehen Beratzhausen keine finanziellen Nachteile. „Das war mir wichtig“, sagt Beer.

Ein Blick ins Lager

Die Idee einer Hüpfburgen-Landschaft ist nicht neu. Sei es indoor, wenn frühere Tennishallen zu Hüpf-Paradiesen umgemodelt werden, oder vergleichbare Veranstaltungen. „Ich bin selber Papa und ich hab mir gedacht, das wäre doch mal cool sowas bei uns in Beratzhausen Open Air auf die Beine zu stellen.“

Früher „in seiner aktiven Zeit“ hatten Hüpfburgen vier luftgepolsterte Wände, einen Boden und waren irgendwie bedruckt. „Das ist Wahnsinn, was es da heute gibt. Da sind bewegliche Elemente dabei, da gibt’s einen Drachen, der das Maul auf und zu macht, riesige Rutschen, Wasser spritzen – ich glaube, das höchste Element, das zu uns kommen wird, ist acht Meter hoch.“

Matthias Beer Foto: Heiner Hagen/Archiv
Matthias Beer Foto: Heiner Hagen/Archiv

Knackpunkt Wetter

Die Veranstaltung steht und fällt mit dem Wetter. Wenn sich in der Woche vor der Eröffnung am Freitag abzeichnet, dass ein verregnetes Wochenende ansteht, „dann müssen wir absagen“, sagt Sebastian Dick. Er ist Inhaber der Firma Hüpfburg Paradies Oberpfalz. In seinem Lager liegen um die 70 verschiedene aufblasbare Spielplätze. Angefangen hat er mit einer Hüpfburg „zum Spaß“. Die hat er dann vermietet, gemerkt, dass ein Markt da ist und Geld drin steckt. „Und dann wurden es immer mehr.“ Dann kam die Kooperation mit Bayern Hüpfburg in Allershausen und damit noch mehr Flexibilität. Inzwischen organisieren Dick und sein Team Veranstaltungen, wie in Beratzhausen, in ganz Bayern „und heuer zum ersten mal auch in Österreich. Bamberg, Bayreuth, Nittenau, Chiemsee – von kleinen Veranstaltungen, bis riesen Events ist alles dabei.“

„Mitte Juni gehe ich von stabilem Wetter aus. Wenn es schön ist, dann bringen wir auch mehr Wasserspiele mit. Wenn es eher nieselt, haben wir überdachte Elemente, die wir aufbauen können. Da sind wir flexibel.“ Aber bei Gewitter sei das Risiko zu hoch für die Kinder. „Das sind ja riesen Module. Unser Piratenschiff zum Beispiel ist 14 Meter lang und sechs Meter hoch mit Fahnenmast – das kann bei einem Sturm gefährlich werden.“

Mehr Nachrichten aus dem Landkreis Regensburg lesen Sie hier.

Erhalten Sie täglich die aktuellsten Nachrichten bequem via WhatsApp auf Ihr Smartphone. Alle Infos dazu finden Sie hier.

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht