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Tradition

Buntes Treiben am Barbinger Brunnen

Zum achten Mal veranstalteten die Barbinger Vereine das Brunnenfest. Die Sarchinger Schützen holten den Gemeindepokal.
Von Tino Lex

  • Nach dem Gottesdienst füllte sich der Platz um den Brunnen sehr schnell. Der Musikverein spielte kräftig auf. Fotos: Tino Lex
  • Bischof und König
  • Brunnen und Kirche
  • Die erfolgreichen Vereinsschützen präsentierten stolz ihre Pokale.

Barbing.Das Barbinger Brunnenfest ist mittlerweile zu einer festen Institution im Veranstaltungskalender der Großgemeinde geworden. Am Samstag und Sonntag spielte sich rund um den von dem Künstler Joseph Michael Neustifter geschaffenen Bronzebrunnen ein buntes Treiben ab. Der Samstag stand ab 17 Uhr ganz im Zeichen der Schützen. Der Verein Donaumöwe Barbing richtete das „Bürgerschießen“ aus, an dem sich jeder beteiligen durfte. Auf der anderen Seite gab es ein Kräftemessen mit den anderen drei Schützenvereinen in der Großgemeinde, „Gemütlichkeit Sarching“, „Donaustrand Friesheim“ und „Edelweiß Eltheim“. Zudem wurde der „Bürgermeisterpokal“ und der „Gemeindepokal“ ausgeschossen. Wanderpokale, die jährlich die Besitzer wechseln.

Beim Bürgerschießen waren Thomas Röhrl (Auflage) und Alexander „Moik“ Karl erfolgreich. Die Sieger stellten hier die Tenöre des Männerchors mit Thomas Röhrl, Ludwig Huber und Helmut Stierstorfer. Im Einzel unter zwölf Jahren gewann Daniel Schneider, die „unter 18 Wertung“ holte sich Fabrizio Pape.

Die Meistbeteiligung mit insgesamt 32 Startern sicherte sich „Gemütlichkeit Sarching“. Der Verein holte nicht nur den Wanderpokal in der Wertung Luftpistole, sondern gewann auch den Gemeindepokal. Den Wanderpokal Luftgewehr sicherte sich „Donaumöwe Barbing“, auch in der Wertung Wanderpokal Auflage hatte der Verein die Nase vorn.


Weitere Bilder vom Fest sehen Sie hier.

Barbinger Brunnenfest

Vor der Siegerehrung hatte der zweite Bürgermeister, Anton Schindlbeck, das erste Fass Bier angezapft, was ihm mit mehreren Schlägen auch gelang. Nicht ganz so gut klappte es hingegen bei Bürgermeister Hans Thiel, dessen Anzapf-Ritual schlichtweg daneben ging. Woran’s lag? Es war bestimmt das Holzfass, der Hahn oder der Schlegl. Pfarrer Stefan Wissel hatte so etwas wie eine Vorahnung und überließ das Anzapfen der weltlichen Macht. Für den kirchlichen Segen dagegen zeichnete der Geistliche verantwortlich. Bereits am Sonntagmorgen zelebrierte er im Vorfeld des Festes eine feierliche Messe. Gleich drei Chöre gestalteten den Gottesdienst: Neben einem neu gegründeten Kinderchor sorgten die „Happy Voices“, eine reine Damenformation, sowie Barbings „Dauerbrenner“, der Männerchor der Gemeinde für stimmungsvolle Klänge in der voll besetzten Pfarrkirche. Pfarrer Stefan Wissel betonte in seiner Predigt, dass die Vereine nicht Wasser in das Fass schütten würden, sondern vielmehr Wein.

Bereits am Samstag wurde der dorfeigene Backofen angeheizt und es gab Pizza und Brote. Am Sonntag wurden Grillfleisch, Würstl und nicht zuletzt geräucherte Forellen serviert. Für Kuchen sorgten Martin Kellnhauser und sein Team vom Café Kelli. Der Förderverein der Johann-Michael-Seiler- Grundschule beteiligte sich ebenso wie der TV Barbing und die FF Barbing.

„Wenn ich sehe, wie ihr, die Vereine, alle so zusammen arbeitet, geht mir das Herz auf“, lobte Bürgermeister Hans Thiel das Miteinander der Barbinger Vereine. Dass das Brunnenfest jetzt wieder zwei Tage lang dauert, liege wohl auch an dieser tollen Kooperation der Vereine, sagte Thiel.

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