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Dienstag, 19. Juni 2018 26° 3

Lorenzen

CSU Lorenzen vermisst Vereinsheim

Zur Jahresversammlung der CSU Lorenzen trafen sich die Mitglieder im Gasthaus Prößl in Hainsacker.

Lorenzen.Grund war die nach der Schließung des Gasthauses Heyder nunmehr fehlende Versammlungsstätte in Lorenzen. Dieser Mangel bestimmte auch in großem Maße die Diskussion bei der Jahresversammlung nach dem Bericht des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Herbert Dechant aus dem Marktrat.

Für Dechant kam die Schließung der Gaststätte Heyder nicht so überraschend: „Das Ende war angekündigt“, aber erst danach sei das Wehklagen losgegangen. Eine vom Marktrat beschlossene Machbarkeitsstudie brauche nun seine Zeit, und der Ausgang sei ungewiss, meinte Dechant: „Hier ist einiges verschlafen worden.“

Besitz muss geklärt werden

Geklärt werden müssten nicht nur Zuschussmöglichkeiten, sondern auch die Eigentumsverhältnisse zwischen dem Markt Lappersdorf und dem SC Lorenzen bei einer angedachten Vergrößerung des Sportheims.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Marktrat verglich die Situation mit den Plänen für eine „Neue Mitte“ mit Rathaus in Lappersdorf vor sieben Jahren, die mit einem Bürgerbegehren verhindert wurden. „Jetzt könnten wir dieses neue Rathaus so gut gebrauchen“, meinte Dechant. Ein Problem vor allem für Bürgermeister Christian Hauner, „der mit der SPD-Fraktion kein neues Rathaus bekommen wird, den aber die Rathausmitarbeiter aufgrund der beengten Verhältnisse immer mehr unter Druck setzen“, sagte Dechant. Als weiteres Problem, das auch auf viele Bürger noch zukommen könnte, erkannte er in den von den Fachstellen geforderten Dichtigkeitsprüfungen bei den Abwasserleitungen, die auch Privatgrundstücke mit einbeziehen. „Grundstücke ohne Revisionsschacht werden Schwierigkeiten bekommen.“

Die CSU-Vorsitzende von Lorenzen, Margit Heinz, erinnerte an das 50-jährige Bestehen, das 2017 mit einem Fest im Gasthaus Heyder gefeiert wurde. „Das war ein besonderer Tag für unseren Ortsverband“, sagte Heinz, nachdem damals viele Ehrengäste das große Engagement der kleinen Gemeinschaft mit 19 Mitgliedern lobend herausstellten.

Novum beim Ortsverband

Die Ernennung von Hans Hetzenecker, Xaver Rester und Franz Wöhrle an diesem Tag zu Ehrenmitgliedern sei ein Novum für den Ortsverband gewesen, stellte die Vorsitzende heraus, die ebenso auf viele weitere Aktivitäten im letzten Jahr einging.

Zusammen mit den Lappersdorfer CSU-Ortsverbänden und der Frauenunion seien ebenso mehrere große Veranstaltungen organisiert worden, darunter eine Wanderung am Wildlebensraum in Kareth sowie ein Bayerischer Abend und ein Schwarzbieranstich im von vielen Besuchern gut gefüllten Aurelium.

Nach seinem positiven Kassenbericht gab der Kassier Franz Wöhrle bekannt, dass er nach über 50 Jahren Kassentätigkeit bei der CSU Lorenzen sich ins Altenteil zurückziehen möchte. Sein Stellvertreter Robert Riembauer wird das Amt des Kassiers somit bis zur turnusmäßigen Neuwahl kommissarisch übernehmen. Die Wahl der Delegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Europawahl ergab, jeweils einstimmig, folgendes Ergebnis: Delegierte sind Margit Heinz und Alt-Bürgermeister Erich Dollinger, Ersatzdelegierte Gerda Sattler und Hermann Prößl. Abschließend bedankte sich die Vorsitzende bei allen Helfern das ganze Jahr über und bei allen Ortsverbänden in Lappersdorf für die gute Zusammenarbeit. (ldk)

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