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Das Kinderturnen ist der Hit

Sogar die kleinen Fußballer machen mit Begeisterung mit. Künftig wird es beim SSV Brennberg als eine eigene Sparte geführt.
Von Resi Beiderbeck

Das Kinderturnen in Brennberg boomt. Künftig wird es als eigene Sparte innerhalb der Damenabteilung geführt Fotos: Beiderbeck

Brennberg.Viel Lob gab es bei der Jahresversammlung des SSV Brennberg, die am Freitag in der „Holzofenkuchl“ stattfand. Vorsitzender Thomas Saradeth stellte vor allem die starke Beteiligung der Vereinsmitgleider an Festen wie Fronleichnam und besonders die Präsenz beim 50-jährigen Gründungsfest des Vereins heraus. Letzteres sei „eine Werbung für den SSV und ein einmaliges Erlebnis, das mir unvergesslich bleiben wird“ gewesen, sagte er. Der SSV Brennberg zählt aktuell 906 Mitglieder.

Ein Ehrenamt sei wichtig und kräftezehrend, betonte Saradeth. „Aber ich möchte dafür werben, sich im Verein einzubringen, weil die schönen Momente überwiegen und weil es einen auch als Person weiterbringt.“

Vatertagsfeier mit Live-Musik

Schon bald stehen beim SSV die nächsten Termine an: Am 9. Mai veranstaltet der Verein sein traditionelles Sommernachtsfest auf dem Sportgelände. Los geht es um 18 Uhr mit einem Fußballspiel der Alten Herren und der Alten Liga. Tags darauf geht es um 14 Uhr weiter mit der Vatertagsfeier, die musikalisch von Christoph Weber begleitet wird. Besucht werden die Gründungsfeste der Klosterschützen Frauenzell (15. und 17. Juni), der Mädchengruppe Brennberg (29. und 30. Juni), der FF Brennberg (27. und 29. Juli), der „Bettschoner“ Bruckbach (1. September) sowie die Einweihung des DJK-Sportheims in Altenthann (3. und 4. August). Für den Jubiläumsball der Tanzsportabteilung am 13. Oktober gibt es nur noch 50 Karten.

Auch wegweisende Investitionen hat der SSV heuer auf der Agenda. Für einen „fast“ neuen Vereinsbus wurden 24 000 Euro ausgegeben. Die jährliche Steuer und Versicherung übernehmen die vier Sponsoren Zierer-Bau, Kfz-Heuschneider, das Versicherungsbüro Beiderbeck und Wüstenrot-Berater Erwin Fichtl, die im Gegenzug den Bus als Werbefläche nutzen dürfen. Weitere Großprojekte sind die Erneuerung der Flutlichtanlagen mit Umrüstung auf LED-Technik und die Sportplatzrenovierung.

Besondere Wertschätzung wird dem von Sindy Heil mit Talent und Leidenschaft betreuten Kinderturnen zuteil. Bis zu 30 Buben und Mädchen von vier bis zehn Jahren kommen dazu wöchentlich in die Turnhalle. Das Kinderturnen, bei dem sogar kleine Fußballer mit Begeisterung mitmachen, wird deshalb künftig als eigene Sparte innerhalb der Damenabteilung geführt.

Veränderungen gibt es auch bei der Tischtennisabteilung, wie Franz Hammer bei der Versammlung darlegte: „Wir sind gerade dabei, mit den Rettenbacher Kollegen zu fusionieren.“ Grund dafür ist, dass sich in Brennberg keiner findet, der in seine Fußstapfen als Tischtennis-Abteilungsleiter treten möchte. Seinen Rückzug hatte Hammer schon lange angekündigt. „Alle wollen Tischtennis spielen, aber keiner will Funktionär sein“, bedauerte er.

Mit der Fusion folgt man dem Beispiel der B- und C-Jugendfußballer, die schon länger eine Spielgemeinschaft mit Rettenbach pflegen. Dass Brennberg momentan keine A-Fußballjugend hat, bedauerte Herbert Fichtl und ermunterte hier zu verstärkten Bemühungen. Ansonsten hatten die Abteilungsleiter Christian Luft, Tommy Polster und Thomas Adlhoch vom Fußball nur Positives zu berichten, sowohl was die Trainingsbeteiligungen betrifft, als auch im Hinblick auf großzügige Sponsorenunterstützung. Erfreut nahm die Versammlung zur Kenntnis, dass Tommy Polster seine Trainertätigkeit für die SSV-Fußballer eine weitere Saison verlängert hat.

In der Stockabteilung setzt Josef Schaller Hoffnungen in das Schnuppertraining, das jeden Samstag ab 16 Uhr auf den Stockbahnen angeboten wird und neue Mitglieder für den Stocksport begeistern soll. Mit dem Damenteam in der Bezirksoberliga und dem Herrenteam in der Kreisliga 1 können sich die sportlichen Erfolge der Abteilung sehen lassen. „Was wir brauchen, ist Nachwuchs“, so Schaller.

Auch die Vereinsbeiträge waren Thema bei der Versammlung. Die Mitglieder stimmten einer Erhöhung von 18 auf 20 Euro für Schüler, von 24 auf 27 Euro für Jugendliche, von 33 auf 36 Euro für Erwachsene und von 78 auf 82 Euro für Familien zu.

Stocksport: Nachwuchs gesucht

Diese Mitglieder halten dem SSV schon 50 Jahre die Treue.

Bürgermeister Günther Beiderbeck gratulierte zur gut aufgestellten Vereinsarbeit und zum fulminanten Gründungsfest. Bei den Neuwahlen wurden Vorsitzender Thomas Saradeth, Stellvertreter Rainer Irrgang, Kassier Albert Neumeier, Jugendleiter Theo Kett sowie die Abteilungsleiter Christian Luft (Fußball), Josef Schaller (Stock), Reinhold Schmidbauer (Kickboxen), Petra Kerscher (Damen), Renate Hirschberger (Tanzsport) und Franz Hammer (Tischtennis, Jugendarbeit) bestätigt. Neuer Skiabteilungsleiter ist Michael Irrgang (bisher Ludwig Reiter). Neue Schriftführerin ist Petra Kerscher (bisher Judith Kaminski). Beisitzer sind Christian Hirschberger, Herbert Pinzinger, Gisela Beiderbeck und Simon Laumer. Im Amt bleiben die Kassenprüfer Herbert Fichtl und Ludwig Wildenauer sowie der Ehrenamtsbeauftragte Werner Beiderbeck. Unterstützung bekommt Fahnenträger Christoph Zeitler, denn Lukas Eigenstetter wurde zu seinem Stellvertreter ernannt. Um die Koordinierung der Platzkassiere kümmert sich künftig Martin Weber.

Die Ehrungen

  • Engagement:

    Präsente als Dankeschön bekamen die ausgeschiedenen Ausschussmitglieder, außerdem Albert Neumeier für drei Jahrzehnte Kassenführung, Hans-Peter Böhm für 18 Jahre als engagierter Jugendtrainer und Theo Kett sen. für seine 25-jährige Schiedsrichtertätigkeit.

  • Vereinstreue:

    43 Mitglieder wurden insgesamt bei der Versammlung für langjährige Vereinstreue geehrt. 17 Mitglieder davon sind schon seit 50 Jahren beim SSV und wurden dafür ausgezeichnet: Albert Auburger, Josef Doblinger, Rudolf Griesbeck sen., Waltraud Heider, Angela Hirschberger, Albert Knott, Anna Lindinger, Gretl Pielmeier, Martha Pinzinger, Reinhard Schambeck, Reinhard Schweiger, Josef Solleder, Josef Stangl, Margarete Staufer, Xaver Weigl, Ludwig Wildenauer und Karl Wittmann.

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