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Sonntag, 19. August 2018 31° 4

Eichlberg

Die Wallfahrer ziehen auf den Eichlberg

Am Sonntag, findet auf dem Eichlberg das Hauptfest der Bruderschaft von der Heiligsten
Von Alfons Beil, MZ

Am Sonntag ziehen wieder Wallfahrergruppen zur Wallfahrtskirche Eichlberg. Foto: Beil
Am Sonntag ziehen wieder Wallfahrergruppen zur Wallfahrtskirche Eichlberg. Foto: Beil

Eichlberg.Dreifaltigkeit statt, verbunden mit der Wallfahrt, die bereits seit 330 Jahren besteht. Dieses Jahr kommt als Hauptzelebrant und Prediger Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg zum Eichlberg. Auf den Höhen des Tangrintels thront die Wallfahrtskirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit. Von allen Seiten, ob Nord, Süd, West oder Ost, kann man diese stolze Kirche sehen.

Die Wallfahrt geht auf eine Begebenheit im Jahr 1688 zurück. Eine Stimme forderte damals die Neukirchnerin Margarethe Lutz auf, „sie soll hingehen und trachten, dass für die Heiligste Dreifaltigkeit auf dem Berg eine Kapelle errichtet wird“. Die Neukirchnerin bot dann alles auf, um mit der Bevölkerung der umliegenden Orte den Bau zu verwirklichen. Zuerst wurde im Jahr 1692 ein Opferstock mit einem Bild errichtet. Dieses Bild befindet sich noch heute in der Kapelle auf der linken Seite der Wallfahrtskirche. Sogleich zogen die Bewohner am Sonntag zum Gebet auf den Eichlberg. Oft waren es mehr als 500. 1693 erfolgte dann die erste Prozession nach Eichlberg.

Seit dieser Zeit wird immer am Sonntag nach Pfingsten das Dreifaltigkeitsfest gefeiert. Laut Aufzeichnungen waren es damals bereits mehr als 3000 Wallfahrer. Im selben Jahr erfolgte dann die Grundsteinlegung der Kapelle. Im Frühjahr des darauffolgenden Jahres wurde mit dem Bau begonnen. Jedes Jahr wurden die Wallfahrer mehr. So wurde die Wallfahrtskirche 1711 fertiggestellt. Die Wallfahrt zum Berg, wie diese in der Umgebung genannt wird, hat bis heute Bestand. Regelmäßig kommen Wallfahrergruppen zum Hauptfest, die ersten schon am Samstag. Bei schönem Wetter zähle man über 10000 Besucher, heißt es.

Am Sonntag ist es wieder soweit. Neben dem kirchlichen Teil werden auch viele Fieranten ihre Waren rund um die Wallfahrtskirche anbieten. Verpflegungsstellen gibt es beim Neuwirt und beim Alten Wirt, neben dem Pfarrhof. Die Parkeinweisung und Verkehrsregelung übernehmen Feuerwehren aus dem Bereich der Stadt Hemau.

Das Programm: Am Samstag beginnt um 20 Uhr eine Marienfeier mit Lichterprozession. Messen sind am Sonntag um 7.30 Uhr, 8.30 Uhr und 11 Uhr. Der Festgottesdienst zum Hauptfest der Bruderschaft findet um 9.30 Uhr statt. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Stadtkapelle Hemau unter Leitung von Johannes Mittermeier. Bei der Andacht um 14 Uhr erfolgt die Kindersegnung durch Weihbischof Reinhard Pappenberger. Beichtmöglichkeit besteht am Samstag ab 17 Uhr und Sonntag von 8 Uhr bis 11 Uhr.

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