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Sport

Ein Aufstieg zum Jubiläum

Der FC Viehhausen feierte sein 60-jähriges Bestehen. Passend dazu hatten die Fußballer den Sprung in die Bezirksliga geschafft.
Von Gertraud Pilz

Beim Festzug zogen die Mitglieder des FC Viehhausen durchs Dorf. Foto: Pilz
Beim Festzug zogen die Mitglieder des FC Viehhausen durchs Dorf. Foto: Pilz

Viehhausen.Den Wetterumschwung zum vergangenen Jubiläumswochenende des Sportvereins nahmen die Organisatoren, die Mitglieder und die Bevölkerung durchaus „sportlich“. Unter großer Beteiligung von Nachbarsportvereinen, weiterer Vereine der Großgemeinde und der Bevölkerung wurden „Sechs Jahrzehnte FC Viehhausen“ gefeiert.

Für die Sportfans war der Samstag ein Event nach Maß. Für gute Stimmung zum Festauftakt sorgte der Froschhax’n-Express, bevor das Fußballspiel Deutschland-Schweden beim „Public Viewing“ im Klosterstadl die Gefühlslage der Sportler strapazierte. Nach dem Last-Minute-Sieg von Jogis Truppe brodelte die gute Stimmung geprägt von der sprichwörtlichen sportlichen Ausdauer, mit der sowohl das Jubiläum als auch das Weiterkommen der Nationalmannschaft bis in die frühen Morgenstunden kräftig gefeiert wurde.

Mit dem Kirchenzug am Sonntagmorgen und dem Festgottesdienst im Klosterstadl, gestaltet von Pfarrer Dr. Josef Bangala, dem Männerchor und Blaskapelle, ging das Jubiläumsfest in den zweiten Tag. Pfarrer Bangala betonte die Wichtigkeit einer gut funktionierenden Sportgemeinschaft in der, wie es in Viehhausen der Fall sei, im Miteinander die christlichen Werte hochgehalten werden.

Breitensport wird hoch gehalten

Beim weltlichen Festakt im Klosterstadl lobte Kreisspielleiter Rupert Karl die Sportgemeinschaft für 60 Jahre Engagement, durch das auch in Zeiten des gesellschaftlichen Wandels der Sportverein stetig gut gestaltet worden sei. Der Breitensport werde dadurch attraktiv gehalten und mit der Begeisterung die Sporttreibenden auch zu überregionalen Erfolgen geführt. Die Festschrift über die Vereinsgeschichte bestätige die in Viehhausen vorhandene und ungebrochene Leidenschaft für den Sport.

Bürgermeister Patrick Großmann dankte den Gründervätern für ihren Mut und den Ortsbewohnern für die hohe Bereitschaft zum ehrenamtlichen Engagement, das den Sportverein über sechs Jahrzehnte geprägt und weiterentwickelt hat, sodass ein generationenübergreifendes sportliches Freizeitangebot für Alt- und Neubürger in einer gut funktionierenden Dorfgemeinschaft für mehr als 800 Mitglieder bestehe. Hier dankte er im Besonderen dem Vorsitzenden Claus Schollerer, in dessen Adern, so Großmann, „Blut mit den Vereinsfarben Gelb-Blau“ fließe. Nur so sei die Begeisterung zu beschreiben, mit der Schollerer den Verein so erfolgreich führe. Claus Schollerer selber lobte neben seinen engagierten Mitstreitern auch die örtlichen Firmen und Sponsoren, die den Verein jederzeit tatkräftig unterstützen. Er dankte den Kickern der ersten Mannschaft, die pünktlich zum Jubiläumsfest den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft haben und damit dem FC und auch den Verantwortlichen ein besonderes Geburtstagsgeschenk machten. Als Geste der Anerkennung hielt Großmann beim Festakt das „Goldene Buch der Gemeinde“ bereit, in das sich die Spieler eintragen durften.

Gründerväter im Oldtimer

Eingebettet in die Fahnenabordnungen der weiteren Orts- und Nachbarvereine zogen die Mitglieder des Sportvereins, begleitet von zwei Formationen der örtlichen Blaskapelle, durchs Dorf. Die Gründerväter und damit die hochgeschätzten Senioren des Vereins durften in einem Oldtimerkonvoi den Festzug anführen. Für „Party“ sorgte anschießend die „Saustoi-Musi“ aus Hepberg.

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