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Kommentar

Ein hilfloser Versuch

Ein Kommentar von Walter Schiessl

Die Verkehrssituation wird immer prekärer. In der Stadt Regensburg und in den ihr nahen Gemeinden ist zu Stoßzeiten kaum mehr ein Durchkommen. Das Pkw- und auch das Lkw-Aufkommen in den Straßen steigt permanent, gerade auch, weil jeder Quadratmeter an freier Fläche mit Eigentums-, Miet- oder Gewerbeobjekten zugebaut wird. Jede Gemeinde ist auf der Suche, Baugebiete auszuloben und das auf Kosten immer knapper werdenden Natur-Ressourcen. Die Politiker im ganzen Land haben viel zu lange ihre Augen vor den drängenden Problemen verschlossen, egal, welcher Partei sie angehören. Das Ausweisen von Bauland hat selbst heute noch oberste Priorität. Die Politiker schieben Gedanken über Infrastrukturmaßnahmen meist beiseite; Versuche, hier gegenzusteuern, kommen längst viel zu spät. Da werden Vorschläge der Landrätin wie etwa ein variabler Schulbeginn oder flexible Arbeitszeiten und ein Appell an die Bahn präsentiert, die stets wohl gemeinten Worte verhallen im Nichts. Das ist mit der Fährenüberfahrt von Sinzinger Schülern über die Donau nicht anders. Diesen Vorschlag hätte man sich schon durch einen Blick in den Kfz-Brief der Omnibusse sparen können.

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