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Ein Riesenzander brachte den Königstitel

Tobias Pirtsch war für die Fischerkameradschaft Lappersdorf erfolgreich. Beim traditionellen Fest wurden 450 Fische verkauft.
Von Josef Dummer

Die besten Angler beim Königsfischen mit Bürgermeister, Vorstandschaft und Fischer-Nachwuchs Foto: Dummer
Die besten Angler beim Königsfischen mit Bürgermeister, Vorstandschaft und Fischer-Nachwuchs Foto: Dummer

LAPPERSDORF.Im letzten Jahr feierte die Fischerkameradschaft Lappersdorf ihr Fischerfest nicht mehr im Kolbeck-Stadl, wie seit 44 Jahren, sondern erstmals beim Aurelium. Diese Idee kam bei den Besuchern wie bei den Organisatoren um den Vorsitzenden Norbert Rödl so gut an, dass der Verein es heuer gleich wieder am neuen Standort ausprobierte.

Und siehe da: Das Fischerfest war wieder ein voller Erfolg. Zwar kamen diesmal aufgrund des kühlen Wetters nicht ganz so viele Lappersdorfer wie beim Rekordbesuch im letzten Jahr, doch Norbert Rödl zeigte sich trotzdem voll zufrieden mit dem Ergebnis. Am Schluss waren es genau 450 Fische – von der Forelle bis zum Zander und Steckerlfisch – die verkauft wurden.

Gäste, die mit Fisch kulinarisch nichts anzufangen wussten, konnten ihren Hunger mit Bratwürstel vom Grill stillen. Der Reinerlös wird wieder für einen neuen Fischbesatz im Regen Verwendung finden, versprach Rödl.

Bei der Siegerehrung bedankte sich der Vorsitzende bei seinen über 25 Helfern, „ohne die so eine Veranstaltung nicht organisiert werden könnte“. Er begrüßte unter den vielen Gästen die Fischerfreunde aus Zeitlarn und Barbing. Mit Unterstützung von Bürgermeister Christian Hauner ehrte er die besten Angler aus dem vorangegangenen Königsfischen.

Fischerkönig wurde heuer Tobias Pirtsch, der einen Zander mit einem Gewicht von 4100 Gramm gefangen hatte. Der zweite Platz ging an Martin Braun, der dritte an Maximilian Melzl. Insgesamt haben sich 23 Mitglieder an dem Königsfischen beteiligt und Fische mit einem Gesamtgewicht von 17 250 Gramm gefangen.

Die Fischerkameradschaft Lappersdorf engagiert sich mit ihren Jugendleitern Andrea Herrmann und Wolfgang Strache schon immer auch für den Nachwuchs. Ab einem Alter von zehn Jahren besteht die Möglichkeit, einen Jugendfischereischein bei der Gemeinde zu beantragen.

Dieser berechtigt die Jugendlichen, zusammen mit einem erwachsenen Fischereischeininhaber zu angeln. In der Jugendgruppe übernehmen diesen Part die Jugendleiter. Ab dem zwölften Lebensjahr kann dann die Fischerprüfung abgelegt werden, und je nach Vereinssatzung darf der Jugendliche ab 14 Jahren ohne Begleitung eines Erwachsenen angeln. „Unsere Aufgabe ist es aber auch, den Kindern und Jugendlichen einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu vermitteln“, sagte Jugendleiter Strache.

Den ersten Platz beim Nachwuchs belegte Michael Thür vor Luka Prechtl und Marcel Franke. Zur musikalischen Begleitung von „Wolfi und Schorschi“ wurde noch lange gefeiert.

Fischen am Regen

Tradition In Lappersdorf hat das Fischen durch den Regen eine Jahrhunderte lange Tradition.

Denkmal Das „Fischertor“ an der Einfahrt zur Ortsmitte soll an die Fischerei in Lappersdorf erinnern.

Fischerkameradschaft Vor 46 Jahren wurde die Fischerkameradschaft Lappersdorf gegründet, die seitdem in jedem Jahr ein Fischerfest feiert. (ldk)

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