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Landkreis
Mittwoch, 21. Februar 2018 3

Programm

Eine deftige Portion Kultur

In der Gemeinde Brennberg geht es 2018 kunterbunt durcheinander: Krimi, Wandern und Open Air sind im Angebot.
Von Resi Beiderbeck

Die Saxophonband „Sax-Pack and Friends“ gibt am 11. Mai ein Gastspiel in Frauenzell. Foto: Wolfgang Härtl

Brennberg. Saxophonklänge, Open-Air-Volksmusik, Mittsommerwandern, Kabarett – ja sogar Giftmord bietet das Brennberger Kulturprogramm im Jahr 2018.

Die Bernhardswalder Bläserformation „Sax-Pack“ eröffnet am 11. Mai den Kultur-Reigen. Das Saxophonensemble gibt um 19 Uhr ein Konzert im Frauenzeller Klosterinnenhof – bei Regen im Refektorium des Klosters. Den besonderen Klang der Saxophone bringen moderne Arrangements bekannter Jazz-, Rock-, und Pop-Klassiker zur Geltung. Für den typischen Sax-Pack-Sound sorgt die Rhythmusgruppe mit E-Gitarre, E-Bass und Schlagzeug. Für das Konzert in Frauenzell hat die Gruppe zusätzlich einige befreundete Musiker eingeladen – der Sänger kommt aus England. Man darf sich also freuen auf „Sax-Pack and Friends“. Karten zum Preis von 10 Euro gibt es schon jetzt im Vorverkauf.

Konzert im Himmeltal

Ein Wald- und Wiesenkonzert zum Frühling findet am 10. Juni um 16 Uhr im Himmeltal statt. Zu hören gibt es junge, frische, unkonventionelle Volksmusik von und mit der Vier-Mädels-Gruppe „Oane wia koane“. Zwiefache und Boarische, Walzer, Polka und Galopp werden gespielt, denn die niederbayrische Tradition liegt dem munteren Quartett am Herzen. Ihre Instrumente und auch ihre schönen Singstimmen lassen Verena Neuhofer (Geige), Verena Meier (Steirische Harmonika), Magdalena Uhlmann (Harfe) und Vera Biller (Kontrabass) inmitten der blühenden Natur erklingen. Veranstalter des einstündigen Open Air Konzerts ist der „Freundeskreis des ehemaligen Benediktinerklosters Frauenzell e.V.“ in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Brennberg. Karten zum Preis von 8 Euro gibt es an den Vorverkaufsstellen.

Erneut geht es hinab ins Himmeltal, wenn dort am 1. Juli um 18 Uhr eine Mittsommerwanderung zu verschiedenen Lebensräumen stattfindet. Dabei geht es um die Artenvielfalt in dieser besonders vielfältigen Kulturlandschaft. Gäste können die Fülle des Lebens in der Zeit um die Sommersonnwende genießen und das bei freiem Eintritt! Mitveranstalter ist auch hier erneut der „Freundeskreis des ehemaligen Benediktinerklosters Frauenzell e.V.“ Treffpunkt ist um 18 Uhr beim Portal der Klosterkirche.

Beim Wald- und Wiesenkonzert im Himmeltal gibt es unkonventionelle Volksmusik. Foto: Beiderbeck

Schon zum 8. Mal findet am 5. August ab 10 Uhr der beliebte Frauenzeller Klostermarkt statt. Er wird von den Frauenzeller Vereinen zusammen mit der Gemeinde Brennberg veranstaltet. Parallel zum bunten Markttreiben zeigen die Klosterfreunde in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Bibliothek Regensburg die Ausstellung „Drucke aus der Zeit von 1474 bis heute“. Die Ausstellung enthält seltene Exponate aus privaten und öffentlichen Sammlungen und ist Teil der Veranstaltungsreihe Kultur. Erbe 2018 des Landkreises Regensburg. Der Eintritt ist frei.

Mit seinem brandneuen Programm „Alle machen, keiner tut was“ kommt Christian Springer am 26. Oktober um 20 Uhr erneut in die Brennberger Schulturnhalle. Wer den Kabarettisten bei seinem letzten Gastspiel erlebte, weiß, dass er Wichtigtuer und Großmäuler nicht leiden kann. Seine Zielscheibe sind die „Gschaftlhuber“, und alle, die nach unten treten. „Seine lässige Art, Kabarett zu machen, ist nichts für Hardcore-Deppen. Er fordert zum Mitdenken auf“ heißt es in der Vorschau. Der Eintritt kostet im Vorverkauf 21 Euro / 16 Euro, an der Abendkasse 22 Euro / 17 Euro.

Klassiker neu inszeniert

Im Spätherbst schlägt die Stunde der Kulturausschuss-Theatergruppe, die sich die Krimi-Komödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ aus der Feder von Joseph Kesselring vornehmen will. Das bekannte Stück bekommt in der temporeichen Inszenierung und in der pfiffigen Bearbeitung von Georg Blüml einen frischen Anstrich – speziell auf die Brennberger Theaterspieler zugeschnitten. Gespielt wird im Burgstadl am 19., 20., 21., 27., 28. Oktober, sowie am 3. und 4. November. Der Eintritt kostet 12 Euro / 8 Euro.

Die Krimikomödie „Arsen und Spitzenhäubchen“ spielt in Brooklyn zur Zeit des 2. Weltkriegs im Haus der ältlichen Schwestern Abby und Martha Brewster. Die außerordentliche Gastfreundschaft der beiden Damen, der selbst gemachte Holunderwein, ziehen viele Gäste an, vom örtlichen Pfarrer bis hin zur Polizei, alle sind hier gerne zu Gast. Und dann sind da noch die beiden Brewster-Neffen: Der geisteskranke Teddy, der sich für den amerikanischen Präsidenten hält und im Keller den „Panama-Kanal“ gräbt, und der Theaterkritiker Mortimer, der kurz vor seiner Hochzeit steht. Als dieser eines Abends seine Tanten besucht, entdeckt er im Haus eine Leiche – seinen Tanten kann dieser Fund den Humor allerdings nicht verderben, im Gegenteil, sie scheinen nicht sonderlich überrascht. Als dann noch der dritte Neffe Jonathan auftaucht, ein gesuchter Schwerverbrechen mit einem Toten im Gepäck, gibt es schon zwei Leichen im scheinbar so harmonischen Haus der Brewster-Schwestern. Mindestens zwei…

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