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Mittwoch, 26. September 2018 18° 1

Jubiläum

Feuerwehr Illkofen strahlt wie die Sonne

Die Floriansjünger feiern noch bis Montag ihr 150-jähriges Gründungsfest. 67 Vereine kamen zum Festzug durch das Dorf.
Von Tino Lex

Der Festumzug war der Höhepunkt der Festlichkeiten zum 150-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Illkofen. Foto: xtl
Der Festumzug war der Höhepunkt der Festlichkeiten zum 150-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Illkofen. Foto: xtl

Illkofen.Bis jetzt hatten wir sehr viel Glück. Es hat nicht einmal geregnet“, bracht es der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Illkofen, Johannes Geser, am Sonntag auf den Punkt. Das 150-jährige Gründungsfest der Wehr stand unter einem guten Stern. Dafür mussten die Floriansjünger viel schwitzen. Beim Totengedenken kam die Sonne heraus und strahlte die Festgemeinde in voller Stärke an. Das Gedenken selbst war – auch durch das Zutun von Pfarrer Stefan Wissel – überaus feierlich.

Vorsitzender Johannes Geser gestaltete eine würdige Totengedenkfeier. Foto: xtl
Vorsitzender Johannes Geser gestaltete eine würdige Totengedenkfeier. Foto: xtl

Es wurden nicht wie sonst üblich nur Kerzen für die verstorbenen Kameraden der letzten 25 Jahre aufgestellt. Es wurden eigens Stelen errichtet, an denen die Porträts der Verstorbenen durch die Festdamen angehängt wurden. Viele der Angehörigen mussten in diesen bewegenden Momenten zum Taschentuch greifen.

Nachdem sich der Zug aus den Vereinen dann wieder in Richtung Festzelt aufgemacht hatte, wurden die anderen Vereine vom Jubelverein in das Zelt „hineingeklatscht“. Drinnen zapfte Schirmherr Georg „John“ Kastenmeier das erste Fass Festbier unter den wachsamen Augen von Brauereichef Marcus Jacob und Verkaufsleiter Richard Schottenloher an. Kein Tropfen ging daneben – eine saubere Leistung. Kastenmeier versicherte, dass er vorher nicht geübt habe.

Schirmherr „John“ Kastenmeier zapfte das erste Fass Festbier an. Marcus Jacob (rechts) und Richard Schottenloher (Mitte) attestieren. Foto: xtl
Schirmherr „John“ Kastenmeier zapfte das erste Fass Festbier an. Marcus Jacob (rechts) und Richard Schottenloher (Mitte) attestieren. Foto: xtl

Das voll besetzte Festzelt ging dann in den Feiermodus über. Die Band „Mia sans“ sorgte für derart viel Stimmung, dass binnen kurzer Zeit ein Teil der Gäste bereits auf den Bänken stand und mittanzte. Danach wurden die Festdamen der vorangegangenen Fahnenweihen mit einem Blumenstrauß geehrt und schließlich noch ein Foto von allen angefertigt.

„So ein Fest steht und fällt mit dem Wetter.“

Johannes GeserVorsitzender der Feuerwehr Illkofen

Ein weiterer Höhepunkt war die Fahnenweihe durch Pfarrer Stefan Wissel. Bis alle Vereine auf dem Illkofener Dorfplatz positioniert waren, dauerte es ein wenig, aber dann konnte es bei 25 Grad im Schatten losgehen. Wer konnte, suchte sich ein schattiges Plätzchen unter einem Sonnenschirm oder hinter eine Fahne. Die „Taferlbuam“ hatten es da gut: Sie nutzten die Tafel als Sonnenschutz.

Fahnenbraut Sandra Kronschnabl übergibt das von ihr gestiftete Band. Foto: xtl
Fahnenbraut Sandra Kronschnabl übergibt das von ihr gestiftete Band. Foto: xtl

Nächster Höhepunkt: der große Festumzug am Sonntagnachmittag. Er geriet ebenfalls zur schweißtreibenden Angelegenheit. Alle Vereine hatten sich fein herausgeputzt und ließen es sich nicht anmerken, dass das Tragen der schweren Uniformen seinen Tribut forderte. Der Festumzug nahm scheinbar kein Ende und die Besucher jubelten und beklatschten alle. Am Montag findet im Festzelt der Seniorennachmittag der Gemeinde statt.

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150 Jahre Feuerwehr Illkofen

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