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Jubiläum

Gänsehaut-Gefühle

Mintrachings Wehr zieht nach ihrem 150-Jährigen eine zufriedene Bilanz. In Erinnerung bleiben außergewöhnliche Momente.
Von Theresia Luft

Beim Festabschluss durfte sich die Mintrachinger Wehr entspannt selbst feiern. Foto: Theresia Luft
Beim Festabschluss durfte sich die Mintrachinger Wehr entspannt selbst feiern. Foto: Theresia Luft

Mintraching.Minikin feiert – unter dieses Motto stellte die FFW Mintraching die Festivitäten zu ihrem 150. Geburtstag. Und gelungen war es. Minikin und viele Vereine feierten mit und haben das Motto komplett umgesetzt. Auch beim Festausklang am Montag mit der Partyband „HoAß“ war Stimmung angesagt. Die Mitglieder der FFW Mintraching genossen den Abend, bei dem sie sich selbst feiern durften, ganz leger in FFW Poloshirt und ohne Verpflichtungen. Die Aufregungen waren vorüber, das Team um Festleiter und Vorsitzenden Christian Schweiger genoss entspannt den Abend und blickte noch einmal kurz auf die vergangenen Festtage zurück.

In einem waren sich alle einig: „Ein gelungenes Fest und sehr viel positives Feedback bestätigen unsere Arbeit.“ Gut zwei Jahre haben der Festausschuss und viele Helfer auf das Festwochenende hingearbeitet. Der bewegendste Augenblick war für Schweiger am Sonntag. „Der Einzug des Jubelvereins mit seinen über 100 Leuten nach dem Festzug war gigantisch. Das ganze Zelt stand und klatschte, als wir einzogen. Das war der Wahnsinn und richtig gut. Aber auch die kurze Strecke, die ich meine kleine Tochter beim Festzug mitgetragen habe, die so glücklich den Zuschauern zuwinkte, bleibt in Erinnerung“, so Schweiger.

Er ergänzte zugleich, all das sei nur durch die Unterstützung der Familien, die hinter einem stehen, möglich gewesen. „Wir sind ein junges Team mit einer jungen Festmutter und wir haben alle kleine Kinder. Da ist es noch viel wichtiger, dass die Familie, die Ehepartner und Großeltern hinter einem stehen.“ Kommandant Johannes Weitzenbeck, die Festmutter und die Festbraut konnten diese Zusammenfassung nur bestätigen.

Für Weitzenbeck war der Wegmarsch am Freitag zum Abholen des Patenvereins, der FFW Rosenhof-Wolfskofen, der absolut bewegendste Augenblick des ganzen Festes. „Da hatte ich eine richtige Gänsehaut. Das Fest war gestartet und es war ein gelungenes Fest“, beschreibt er den Augenblick. Für Fahnenmutter Christina Lehner und Festbraut Ramona Geser waren der Gottesdienst und die Übergabe der Fahnenbänder die emotionalsten Momente des ganzen Fests. Danach war die ganze Anspannung weg, sagten beide. Als sie sich kurz umblickte und die vielen Fahnen im Halbkreis stehen sah, war Geser hingerissen. „Das war der Wahnsinn, wie viele uns unterstützten und mit uns feierten.“

Für Fahnenmutter Lehner ist es der Zusammenhalt im jungen FFW-Team, der die Verbundenheit der Aktiven widerspiegelte. Für sie sei es eine große Ehre gewesen, Fahnenmutter bei diesem Jubiläum zu werden. Geser ergänzte: Die zwei Jahre bis zum Fest seien eine eigene Zeitrechnung gewesen. Jetzt beginne eine neue Zeitära. Die Leute hätten sich wohlgefühlt, seien gerne gekommen und es sei „ned graft“ worden, schloss Schweiger.

nächste feste

25. bis 28. Mai: Die Feuerwehr Kiefenholz feiert ihr 150-jähriges Bestehen.

1. bis 4. Juni: Auch in Illkofen steht das 150. Gründungsfest an.

8. bis 11. Juni: Auch die Feuerwehr Wörth feiert ihren 150. Geburtstag.

15. bis 17. Juni: Die Feuerwehr Kallmünz zelebriert ebenfalls ihr 150. Gründungsfest.

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