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Natur

Gefährliche Raupe im Kindergarten

Der Eichenprozessionsspinner macht sich in Hemau breit. Ein Baum im St. Barbara Kindergarten wird nun gefällt.

Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners kriecht auf einem Eichenstamm entlang. Die Tiere sind nur schwer wieder loszuwerden. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Eine Raupe des Eichenprozessionsspinners kriecht auf einem Eichenstamm entlang. Die Tiere sind nur schwer wieder loszuwerden. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Hemau.Bürgermeister Hans Pollinger informierte im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung über den Befall mehrerer Bäume durch den Eichenprozessionsspinner.

Im Gemeindebereich seien einige sensible Standorte betroffen, dem Naturereignis könne nicht viel entgegengesetzt werden. Diese Möglichkeiten gebe es und müsse man abwägen: die betroffenen Eichen fällen, absaugen, die chemische Keule, oder auf die Gegenwirkung durch die Natur abzuwarten. Eine Sofortmaßnahme werde im Garten des St. Barbara Kindergarten durchgeführt, die betroffene Eiche wird gefällt und ein anderer Baum gepflanzt. Das Risiko, dass Kleinkinder mit den Insekten in Berührung kommen sei zu groß. An der Beratzhausener Straße, dem Adolf-Kolping-Ring, im Waldfriedhof um im Waldbad werde es an den betroffenen Stellen mit Absaugen versucht. „Leider gibt es keine beste Lösung, wir müssen der Natur die Zeit geben“, so der Bürgermeister.

Auch das Naturbad Saltendorf ist momentan wegen der Raupen gesperrt. Das Schwandorfer Erlebnisbad ist ebenso betroffen. Und auch im Keldorado sind die Raupen aufgetaucht.

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