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ALTENTHANN

Gemeinderat verlässt den Sitzungssaal

Der Gemeinderat Altenthann wird künftig seine Sitzungen im Pfarrheim abhalten müssen.

ALTENTHANN.Zumindest für ein Jahr lang. Denn für Kindergartenbetrieb muss Platz geschaffen werden. Die Gemeinde räumt dafür den Sitzungssaal und zieht mit Zustimmung der Kirchenstiftung in den Pfarrsaal um. „Größere bauliche Maßnahmen sind für den neuen Gruppenraum für die Vorschulkinder nicht erforderlich. Lampen, Sitzungstisch und die Bestuhlung müssen ausgetauscht sowie der Fußbodenbelag erneuert werden“, sagte Bürgermeister Harald Herrmann. Der Gemeinderat stimmte mit 13:0 der Nutzungsänderung zu.

Ebenso fasste der Gemeinderat einstimmig den Beschluss über den Abschluss einer Vereinbarung mit der Laber-Naab-Infrastruktur. Beschlossen wurde auch, dass für die Mittagsbetreuung und Beaufsichtigung der Kinder an der Grundschule ein monatliches Entgelt von 25 Euro je Schüler festgelegt wird. Eltern werden zur Kostenbeteiligung nicht herangezogen. Die Gemeinde zahlt den Betrag an den Schulverband weiter.

Für Beschaffung von Ausrüstungsgegenständen für die vier Gemeindewehren bewilligte der Gemeinderat die Liste der Sammelbestellung für insgesamt 9.320 Euro. Der Bedarf beträgt für die FF Altenthann 3700 Euro, für die FF Forstmühle-Göppenbach 2500 Euro, für die FF Lichtenwald 720 Euro und für die FF Pfaffenfang 2400 Euro.

In der Voraussetzung, dass alle Mitgliedsgemeinden und auch möglichst alle Ratsmitglieder mitmachen, wird für die Einführung eines digitalen Ratsinformationssystems in der VG Donaustauf noch heuer die Software beschafft. Der Gemeinderat beschloss dies mit 13:0. Damit könnten die Ratsmitglieder ab der neuen Wahlperiode 2020 mit ausreichender Breitbandversorgung auf digitale Sitzungsunterlagen und Einladungen zu Sitzungen auf Tabletcomputern zugreifen. Von Seiten der Verwaltung empfahl Geschäftsstellenleiter Stefan Unertl die notwendige Software bereits im diesem Jahr zu beschaffen.

Wann die Umstellung auf das Ratsinformationssystem in papierloser Information erfolgen wird, sollten die einzelnen Gemeinden selber entscheiden. Die Kosten der Einrichtung belaufen sich auf 5537 Euro. Für die Einweisung der Mitarbeiter in das RIS wird für den tatsächlichen Aufwand ein Stundensatz von je 140 Euro plus Reisekosten vorgesehen. Im Zuge des Ausbaus der Waldstraße in Forstmühle bemängelte Herbert Ströbl (FW) den Ausbau der neuen Bankette. Ferner sei die Straße mit Gegenverkehr zu eng. (llu)

politik

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