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Montag, 28. Mai 2018 29° 2

KUNST

Hofer erweckt Zeilen zum Leben

Die Aktion „Regensburg liest ein Buch“ breitet sich aus – bis nach Lappersdorf.
Von Felix Mittermaier

Martin Hofer bei seiner Lesung aus „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“. Foto: Mittermaier

LAPPERSDORF.Vor drei Jahren wurde in Regensburg das Kreativzentrum gegründet. Daraus entstand durch das Zusammenwirken von drei Buchhändlern, zwei Büchereien sowie der Schriftstellerin Carola Kupfer der Verein Regensburg liest e. V., der jedem Interessenten offen steht. Durch Sponsoren, Förderer und die Mittelbayerische Zeitung als Medienpartner ist es dem Verein möglich, viele Veranstaltungen zu realisieren. So auch die vom 23. April bis 18. Mai dauernde „Regensburg liest ein Buch“. Viele unterschiedliche Themen werden literarisch, kulturell, psychologisch, gesellschaftlich und juristisch im Buch „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ dargeboten. Das Buch wird aktuell gelesen, bespielt und diskutiert in Büchereien, Buchhandlungen, Theatern, Kneipen, Bühnen, Vorträgen und anderen Veranstaltungen.

Das ausgewählte Buch stammt vom 1961 geborenen Alex Capus, der zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und historische Miniaturen schrieb. Diese wurden in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt. Er stammt aus der französischen Normandie und lebt heute im schweizerischen Olten.

Das Interesse des Vereines ‚Regensburg liest‘, auch im Umfeld von Regensburg derartige Veranstaltungen zu veranstalten, wurde an mehreren Orten aufgegriffen. Nicht zuletzt durch den sehr aktiven Leiter der Marktbücherei in Lappersdorf, Gerald Roßbacher. Die Teilnahme sieht er auch als Förderung des Lesens sowie der Steigerung der Ausleihzahlen in der Bücherei. So kam es, dass er auch in Lappersdorf eine Lesung arrangierte.

Rund 50 Interessierte kamen im Saal Regina des Aureliums zusammen und hörten zunehmendem Vergnügen Teile des Buchinhaltes an. Dies umso begeisterter, als Roßbacher mit Martin Hofer, dem Leiter des Turmtheaters Regensburg, der dort selbst auch als Schauspieler aktiv ist, einen Vorleser fand, der dies wunderbar pointiert darbot. Hofer, der mittlerweile in Lappersdorf wohnt, konnte sowohl mit Gesichtsausdrücken als auch mit seiner Sprache den Inhalt des Buches den Besuchern nahebringen. Er ist Schweizer, wie auch der Autor Capus, und konnte so gelegentlich auch ein wenig Schweizer Sprachelemente einbringen.

Am Schluss gab es für Martin Hofer starken Applaus. Von den Zuhörern über Roßbacher bis hin zu Aurelium-Manager Klaus Wenk waren alle begeistert und ließen wissen, dass dies nicht die letzte Veranstaltung dieser Art im Aurelium gewesen sei. Nicht zuletzt da man damit Gutes für die Bürger tue, die Besucher zum Lesen animiere, deren Wissen steigere und den Ruf der Bücherei stärke. (lfx)

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