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Natur

Imker-Kreisverband unter neuer Führung

Die 550 Bienen-Freunde im Landkreis halten mehr als 3000 Völker. Auch die Belegstelle bei Pfatter wird betreut.
Von Johann Biederer

Die Vorstandschaft (v. li.): Ernst Roth, Ferdinand Beer (2. Vorsitzender), Petra Danzer (Kasse), Josef Fichtl (1. Vorsitzender), Christian Wolf (Leiter der Belegstelle). Foto: Biederer
Die Vorstandschaft (v. li.): Ernst Roth, Ferdinand Beer (2. Vorsitzender), Petra Danzer (Kasse), Josef Fichtl (1. Vorsitzender), Christian Wolf (Leiter der Belegstelle). Foto: Biederer

Landkreis.Fast täglich kann man über Glyphosat, Umweltprobleme, Luftverschmutzung und massives Insektensterben lesen. Die Natur scheint aus dem Gleichgewicht zu geraten. Diese Tatsachen sprach der neue Vorsitzende bei der Jahreshauptversammlung der Imker des Kreisverbandes Regensburg, Josef Fichtl, an.

„Eine von mehreren Möglichkeiten, sich hier einzubringen, besteht darin, Bienen zu halten. Sie sind für die Bestäubung der Nutzpflanzen sehr wichtig und schenken uns Honig als reines Naturprodukt“, stellte Fichtl heraus.

Ein Anliegen von Fichtl ist es, viele Menschen für dieses wichtige Hobby zu interessieren und zu begeistern. „Hilfestellung für Neueinsteiger bieten alle Imkervereine“, meinte der neue Vorsitzende. Dem Kreisverband Regensburg gehören im Landkreis die Imkervereine (IV) Altenthann, Beratzhausen, Eichhofen/Etterzhausen, Kallmünz, Köfering, Regenstauf und Schierling an. Mit an den Kreisverband angeschlossen sind die Regensburger Vereine „1952“ und „1880“. Wie Fichtl bekanntgab, sind in diesen Vereinen etwa 550 Mitglieder organisiert, die mehr als 3000 Bienenvölker betreuen.

Der Kreisverband selbst ist dem Landesverband der Bayerischen Imker angeschlossen. Dieser betreut auch die Belegstelle in St. Johann bei Pfatter, in der jährlich mehr als 1200 Bienenköniginnen begattet werden.

„Unser Hauptaugenmerk muss es werden, den Artenreichtum in der Natur zu sichern“, bekräftigte der neue Vorsitzende gegenüber seinen Mitgliedern. „Die Artenvielfalt ist für die Bienen ein Jungbrunnen und sichert das neue Bienenjahr. Ein guter Aspekt wäre auch der zeitige Zwischenfruchtanbau mit Blühpflanzen auf den Feldern“, stellte vor kurzem der Imkervorsitzende von Köfering, Ernst Roth, heraus.

Da auch Gartenbesitzer und Gemeinden bei der Bepflanzung von Freiflächen dazu beitragen können, haben sich die Verantwortlichen des Kreisverbandes auf ihre Agenda geschrieben, engen Kontakt zum Kreisverband des Obst- und Gartenbauvereins und dem Bauernverband zu suchen. „Hier sollen Fachwarte installiert werden, um den Vereinen Hilfe und Schulungen anbieten zu können“, blickte Fichtl positiv in die Zukunft. (lbb)

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