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Infoveranstaltung

In Barbing sind 80 Bauplätze zu vergeben

Der Fragebogen zum Auswahlverfahren ist bis zum 2. Juli bei der Gemeinde abzugeben.

Rund 300 Bauwerber informierten sich über die Vergabekriterien der knapp 80 Bauplätze in der Großgemeinde Barbing, die ab Frühjahr 2019 erschlossen sein werden. Foto: Tino Lex
Rund 300 Bauwerber informierten sich über die Vergabekriterien der knapp 80 Bauplätze in der Großgemeinde Barbing, die ab Frühjahr 2019 erschlossen sein werden. Foto: Tino Lex

Barbing.Baugebiete sind zurzeit Mangelware. Wer in dieser zinsgünstigen Zeit den Traum von den eigenen vier Wänden verwirklichen will, muss entweder sehr viel Geduld oder Glück haben. In der Gemeinde Barbing sind derzeit rund 80 Bauplätze zu vergeben: Zum einen ist dies das neue Baugebiet Barbing Süd, in dem es rund 60 Parzellen gibt, zum anderen entstehen in Friesheim weitere 20 Baugrundstücke. Die Gemeinde Barbing lud daher zur Informationsveranstaltung für Bauwerber. Gekommen waren anstatt der auf Listen vorgemerkten 570 Bauwilligen rund 300. Halbiert man diese Zahl (Ehepaare informierten sich zusammen, aber auch Eltern und Kinder), so kommt man auf 150.

„Ich hätte schon erwartet, dass der Saal komplett gefüllt ist, aber anscheinend haben sich einige, die sich vormerken ließen, anderweitig entschieden oder sind weggezogen“, mutmaßte der erste Bürgermeister der Großgemeinde Barbing, Hans Thiel. Andererseits kann natürlich auch der Quadratmeterpreis von 420 Euro dazu beigetragen haben, dass einige bereits im Vorfeld die Segel gestrichen haben. Mit seinem Verwaltungschef Thomas Geser sowie dem Leiter des Baureferats Manfred Baumgartner und seinem Stellvertreter, 2. Bürgermeister Anton Schindlbeck, stellte Thiel das Procedere der Vergabe der Baugrundstücke vor.

Die Gemeinde hat sich sehr viel Gedanken gemacht, wie man möglichst gerecht die Baugrundstücke, die weniger sind als die Werber, verteilt. So entstand ein Katalog, nachdem die Bauwerber Punkte sammeln und in eine sogenannte „Ranking Liste“ kommen. Sieht man die Zahl von rund 150 Bewerbern, die an dieser Veranstaltung teilgenommen hatten, müsste demnach fast jeder zweite eines der begehrten Grundstücke bekommen. Möglicherweise hatten aber die anderen Bauwerber sich auf der Homepage der Gemeinde schlau gemacht und ihren Antrag bereits gestellt. Dann sieht es wieder anders aus und eine größere Gruppe buhlt um die Baugrundstücke.

Im Gegensatz zu den Grundstücken für Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften werden die Grundstücke für Mehrfamilienhäuser ausschließlich verlost. „Hier sehe ich keine andere Möglichkeit“, sagte der Rathauschef. Der Fragebogen zum Auswahlverfahren ist bis zum 2. Juli bei der Gemeinde Barbing abzugeben. Dann wird eine Kommission gebildet, die alle Vergabekriterien berücksichtigt und eine verbindliche Liste der Bauwerber erstellen kann. „Einzelheiten, wie zum Beispiel der Tausch bestimmter Grundstücke untereinander, müssten dann später erfolgen“, erklärte Bürgermeister Thiel. Die Baugrundstücke haben eine Größe zwischen 300 und 600 Quadratmeter. Wenn gewünscht, könne hier untereinander getauscht, aber nicht an Dritte weiter veräußert werden.

Thiel sagte, dass man innerhalb von fünf Jahren nach Erwerb des Grundstücks mit dem Bau beginnen müsse. „Wir wollen keine Baulücken.“ Zudem wurde festgestellt, dass alle Daten ausschließlich im Rahmen der Bauplatzvergabe in der Gemeinde gespeichert würden. Eine Weitergabe an Dritte (Notar) gibt es nur bei Zu-Stande-Kommen eines Kaufvertrags. Dafür zeichne die Datenschutzbeauftragte des Landkreises Elisabeth Mayer, verantwortlich. Thiel beantwortete zum Schluss die Fragen der Bauwerber und verwies auf die Homepage der Gemeinde, wo alle Informationen zu finden sind.

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